ESVK als Favorit

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ESVK-Trainer Andreas Brockmann.

Kaufbeuren – Die beiden nächsten Spiele der Kaufbeurer Joker in der DEL2 gehen gegen Klubs, die hinter dem ESVK platziert sind. Trotzdem kann es genauso schwer werden zu punkten, wie gegen vermeintlich etabliertere Vereine. Die Ergebnisse der zweiten Liga sind alle sehr eng, fast ein Fünftel der Partien werden erst in der Verlängerung oder im Penaltyschießen endgültig entschieden. Gerade in den letzten Spielen punkteten die kommenden Gegner fast so fleißig wie die Joker.

Die Eispiraten Crimmitschau warten auf die Joker. Auswärts eher handzahm, punkten sie doch massiv bei ihren Heimspielen. Zuletzt vergangenes Wochenende, als sie die Frankfurter Löwen in die Knie zwangen. Der momentane Tabellenletzte wird seit kurzem vom ehemaligen DEL-Spieler John Tripp trainiert. Im Tor haben die Westsachsen mit Ryan Nie einen starken und sicheren Torhüter.

Beim ESVK fallen Matthias Bergmann und Florin Ketterer immer noch verletzt aus. Welche Spieler vom Kooperationspartner aus Ingolstadt zum ESVK stoßen, entscheidet sich kurzfristig. Die Panther hatten am Mittwoch noch ein Punktspiel in der DEL zu bestreiten und haben nach den starken Auftritten von Verteidiger Simon Schütz beim ESVK ihn in den Kader zum ERCI berufen. Auch Stürmer Christoph Kiefersauer rückt nach der Verletzung von Pohl in das Aufgebot der Ingolstädter Panther.

Zuhause siegten die Joker mit 7:3 Toren gegen die Eispiraten, in Crimmitschau mussten sich die Kaufbeurer Mitte Oktober mit 5:4 nach Penaltyschießen geschlagen geben.

Dienstag gegen die Roten Teufel

Das nächste Heimspiel des ESVK steigt am kommenden Dienstag um 19.30 Uhr in der Sparkassen Arena. Der Gast, die Roten Teufel aus Bad Nauheim, sind Tabellenelfter mit 45 Punkten. Nur zehn Punkte aus elf Punktspielen im Dezember ließ die Hessen in der Tabelle abrutschen. Jetzt soll wieder Stabilität einkehren. Vergangenes Wochenende gab es gar sechs Punkte durch Siege in Bietigheim und zuhause gegen Rosenheim. Neu im Team von Trainer Petri Kujala ist der Kanadier Charlie Sarault. Der 24-Jährige spielte diese Saison schon in Österreich und zuletzt in der Slowakei. Neu bei den Hessen ist auch Steve Slaton. Der Kandier mit mittlerweile deutschem Pass kommt aus Bremerhaven von den Fischtown Pinguins. Slaton spielte schon vor zehn Jahren eine Saison beim ESVK als Verteidiger. Dagegen verließ der Finne Juuso Rajala die Roten Teufel und heuerte bei den Eislöwen Dresden an.

Bei den beiden Auswärtspartien in Bad Nauheim gab es eine Niederlage und zuletzt einen 3:2-Erfolg nach Verlängerung. Das erste Heimspiel gegen den EC Bad Nauheim gewannen die Joker mit 3:1 Toren.

DNL-Team gegen Mannheim

Zwei Heimspiele haben die Kaufbeurer Youngster zu bestreiten, beide Male gegen die Jung­adler aus Mannheim. In den letzten Jahren immer ein Team, das um die Tabellenspitze mitspielte, beziehungsweise, sogar dominierte, läuft es diese Saison noch nicht so gut. Allerdings haben die Mannheimer als Tabellenfünfter vier Spiele weniger als die übrigen Klubs gespielt. Bekanntlich musste der ESVK sein Auswärtswochenende aufgrund kranker Torhüter absagen und muss deshalb noch zweimal in Mannheim zu den Nachholspielen antreten.

Am Samstag ist um 17.15 Uhr Spielbeginn in der Sparkassen Arena und am Sonntag folgt das zweite Heimmatch um 10.30 Uhr.

von Werner Mayr

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