Freitag gegen Tabellenletzten Heilbronn

ESVK geht auch in Dresden leer aus

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Trotz des Torerfolgs von Josh Burnell verlor der ESVK das elfte Mal in Folge, diesmal gegen Dresden.

Kaufbeuren – Immer noch warten die Kaufbeurer Joker auf die ersten Punkte seit dem 23. Dezember 2015. Auch beim Nachholspiel am Dienstagabend in Dresden gingen sie leer aus. Mit einem 3:1-Heimerfolg feierten die gastgebenden Dresdner Eislöwen ihren sechsten Sieg im achten Spiel seit Trainer Bill Stewart das Amt von Vorgänger Thomas Popiesch übernommen hat.

Sechzig Minuten lang boten die Kaufbeurer den Gastgebern gut Paroli. Rein von der Torschussquote aus betrachtet, hatten die Joker sogar mehr Chancen, doch letztlich blieben die Eislöwen vor 2068 Zuschauern Sieger. Der ESVK musste weiter auf St. Jacques wegen Leistenbeschwerden verzichten. Dazu fehlten berufsbedingt Messing, Lautenbacher, Hadraschek und Pfaffengut. Dafür stellte Kooperationspartner Ingolstadt neben Schütz und Schmidpeter diesmal noch Kronthaler an den ESVK ab. 

Nach zehn Minuten gingen die Eislöwen erstmals in Führung. Zu Beginn des zweiten Spieldrittels hatten die Joker gleich eine Überzahlgelegenheit, doch das Tor schossen die Dresdner in Unterzahl. Beim dritten Überzahlversuch endlich der Erfolg, Josh Burnell konnte im Nachschuss den Eislöwen-Torhüter überwinden. Anschließend hatten die Joker nicht nur noch einige Chancen, sie hatten dazu noch zweimal Pech mit Lattenschüssen. 

Auch zu Beginn des letzten Drittels übten die Kaufbeurer nochmals Druck aus. Doch ein sehenswerter Alleingang des Topscorers Harrison Reed von der eigenen Torlinie aus über das ganze Spielfeld sorgte mit seinem Treffer zum 3:1 schon vorzeitig für die Entscheidung. Strafminuten gab es gegen Dresden 14 und gegen den ESVK 18. 

ESVK-Coach Mike Muller nach dem Match: „Wir haben heute eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt und eigentlich ein gutes Auswärtsspiel gemacht. Leider haben uns drei individuelle Fehler um den Lohn unserer harten Arbeit gebracht. Wir müssen auf den positiven Dingen weiter aufbauen und unsere Fehlerquote weiter reduzieren“. 

Sonntag nach Ravensburg 

Zum schwäbischen Derby geht es am Sonntag ab 18.30 Uhr zu den Towerstars nach Ravensburg – punktemäßig bislang quasi der Lieblingsgegner der Joker. Denn in den drei Spielen gegen die Oberschwaben gab es die volle Punktausbeute von neun möglichen Punkten und dazu noch ein imposantes Torverhältnis von 20:6 Toren. Doch diese Resultate stammen noch aus der Zeit vor Weihnachten.

Aktuell kämpft der ESVK nur darum, wieder in die Spur zu kommen und vielleicht doch noch Tabellenrang Zehn in der DEL2 zu erkämpfen. Nach elf Niederlagen in Folge hoffen die Joker schon beim Freitagheimspiel gegen das Tabellenschlusslicht aus Heilbronn die Wende einzuleiten. 

Gleich acht Spieler aus dem Kaufbeurer Nachwuchs stehen auf den Einladungslisten des DEB. Jonas Wolter (Sturm) wird mit der U19-Nationalmannschaft am Fünf-Nationen-Turnier in Deggendorf teilnehmen. Auf Abruf halten sich Bastian Kucis , Maximilian Mewes und Denis Pfaffengut und Simon Weingärtner bereit. 

Für das Vier-Nationen-Turnier in Füssen wurden Tim Wohlgemuth, Markus Lillich und Marc Kramer für die U17-Nationalmannschaft nominiert. Doch zuvor stehen noch vier Spieltage in der DNL auf dem Programm. 

Am Samstag treten die Kaufbeurer bei der Düsseldorfer EG an der Brehmstraße an. Am Sonntag dann das Match bei den Kölner Junghaien. Insgesamt sind noch acht Partien in der Hauptrunde zu spielen. Wichtig ist für Kaufbeurens Coach Juha Nokelainen, dass am Ende auf jeden Fall mindestens der sechste Tabellenrang erreicht wird. Aktuell ist der ESVK auf Platz Fünf mit 60 Punkten aus 36 Spielen.

von Werner Mayr

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