Noch grün hinter den Ohren

Thalhofen verliert zweites Saisonspiel in Kissing mit 1:3

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Nach der zweiten Niederlage sieht Coach Florian Niemeyer keinen Grund zur Unruhe.

Thalhofen – Der FC Thalhofen wartet in der Fußball-Bezirksliga noch auf seinen ersten Sieg. Eine Woche nach der Heimniederlage zum Saisonauftakt gegen den FC Wiggensbach traten die Ostallgäuer auswärts beim Kissinger SC an. Erneut gingen sie trotz intensiver Bemühungen leer aus. „Wir sind leider noch zu brav und etwas grün hinter den Ohren“, bilanziert Coach Florian Niemeyer den Auftritt seiner Jungs bei der Auswärtspremiere. Die Folge: Thalhofen hat als einziges Team noch keinen Zähler auf dem Konto.

Bereits in der vierten Minute ging der Aufsteiger in der Fremde mit 1:0 durch Marco Steinhauser in Führung. Ein Eigentor brachte den Gastgeber in der Folge aber wieder heran (15.). Thalhofen brachte Kissing ins Spiel. Dennoch hatten die Gäste den Führungstreffer auf dem Fuß beziehungsweise auf dem Kopf. „Zu diesem Zeitpunkt müssen wir das Tor machen“, hadert Niemeyer noch mit den vergebenen Torchancen. Vor dem Pausenpfiff erzielte Kissing dann die 2:1-Führung (43.). Doch wer glaubte, dass sich der letztjährige Kreisliga-Meister versteckte, der irrte sich gewaltig. Das von Kapitän Nico Beutel angeführte Team spielte munter mit, doch ein Treffer wollte einfach nicht fallen. Stattdessen sprach der Unparteiische Kissing eine viertel Stunde vor Spielende einen Strafstoß zu, den das Team aus dem Landkreis Aichach-Friedberg dankend annahm und auf 3:1 erhöhte.

„Wir haben nach der Pause einen richtig guten Fußball gespielt, doch Kissing nutzte unsere naive Spielweise schamlos aus“, so Niemeyer in seiner Bilanz. Besonders beeindruckt hat ihn der Auftritt von Nicolas Steger, den der 31-Jährige als Backup mitnahm und dem jungen talentierten Spieler aus der Zweiten 45 Minuten die Chance gab, sich zu beweisen. „Er hat das Zeug und den Willen“, so Niemeyer.

Unterdessen sei die zweite Niederlage kein Beinbruch. „Wir bleiben ruhig, obwohl es schon weh tut, wenn man nach unserem Aufwand nicht belohnt wird“, zeigt sich der Trainer schon etwas konsterniert. Er sei aber überzeugt, dass irgendwann der Knoten platzen werde. Auch wenn seine Mannschaft derzeit Fehler verursache, die sie in der vergangenen Kreisliga-Saison nicht gemacht habe.

„Jetzt gilt es gegen Kaufering zu punkten. Ich bin überzeugt, es ist eine Mannschaft, die wir packen können.“ Schon am kommenden Samstag steht das zweite Heimspiel am Mühlsteig bevor. Anstoß ist um 15.30 Uhr.

von Stefan Günter

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