Ostallgäuer Hallenfutsalmeisterschaft zieht wieder mehr Zuschauer an

Oberbeuren setzt sich durch

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Der TSV Oberbeuren ist Ostallgäuer Hallenfutsalmeister 2019. Mit im Bild sind Trainer Markus Riefler (hinten links) und BFV-Turnierleiterin Paulina Koch.

Kaufbeuren/Landkreis – Der SVO Germaringen oder FC Blonhofen gehörten zum Favoritenkreis, doch am Ende stand ein Verein als Sieger fest, den viele nicht sofort auf dem Schirm hatten: Der TSV Oberbeuren hat sich am vergangenen Sonntag in der Neugablonzer Dreifachturnhalle den Titel des Ostallgäuer Hallenfutsalmeisters erspielt. Im Finale setzte sich das Kreisklassen-Team gegen den FSV Marktoberdorf mit 1:0 durch. Patrik Herkommer erzielte den einzigen Treffer in dieser Begegnung.

„Unser Ziel war es schon, dass wir probieren den Titel zu holen“, so Coach Markus Riefler. Dass es nun für Platz eins reichte, war ein besonderes Erlebnis. „Es geht nur über den Spaß und die Gemeinschaft“, fügt der 30-Jährige hinzu. Der Schlüssel zum Erfolg sei das Abwehrverhalten gewesen. „Du brauchst natürlich auch das nötige Glück, das hatten wir heute.“

Schon in der Vorrunde zeigte der TSV Oberbeuren eindrucksvoll, dass mit ihnen zu rechnen ist. Nach Siegen über den TV 1897 Waal (2:0), FSV Marktoberdorf (2:1) und FC Blonhofen (2:0) sowie dem Remis gegen den 1. FC Biessenhofen-Ebenhofen (0:0) hatte der TSV zehn Punkte auf dem Konto. In die Vorschlussrunde folgte aus Gruppe B noch der FSV Markt­oberdorf, der sieben Punkte erreichte. Ähnliches Bild in der anderen Gruppe. Hier setzte sich der SVO Germaringen (zehn Punkte) vor dem SV Eggenthal (sieben Zähler) durch.

So kam es zum ersten Halbfinalduell zwischen dem FSV Marktoberdorf und SVO Germaringen. Hier gewannen die Kreisstädter durch Tore von Tobias Kahler und Michael Erben mit 2:0. Im anderen Semifinale dominierte Oberbeuren, dank eines 2:1-Siegs über den SV Eggenthal. Für den TSV trafen Marius Freund und Bora Imamogullari. Roman Schuster war für den SVE erfolgreich. Auffallend war der reibungslose Ablauf des Turniers. „Wir hatten überhaupt keine Probleme. Wir haben faire und tolle Spiele gesehen“, lobt Ingo Weber, Chef­organisator der Schiedsrichtergruppe Ostallgäu, die wieder mit Bravour die Veranstaltung meisterten. Übrigens: Das kleine Finale entschied noch der SV Eggenthal mit 2:0 gegen den SVO Germaringen. Ein Doppelpack von Daniel Häring war hier ausschlaggebend. Zum besten Spieler wurde Michael Erben (FSV Marktoberdorf) gekürt, Timo Hilbert (TSV Oberbeuren) bekam die Trophäe als bester Turniertorwart überreicht.

Viele ließen sich die Endrunde in Neugablonz nicht entgehen. „Wir haben bei Weitem mehr Zuschauer gezählt als noch die Jahre zuvor“, zieht auch Weber ein positives Fazit nach einer weiteren Ausrichtung. Denn seine Schiedsrichterkollegen waren schon federführend bei der Durchführung der Vorrunde zur Schwäbischen Hallenmeisterschaft in Marktoberdorf (Herren) und Neugablonz (Frauen) sowie der Kreismeisterschaft der U17-Juniorinnen (ebenfalls Neugablonz) verantwortlich.

von Stefan Günter

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