Spiel gedreht

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Hart umkämpft war das Heimspiel des TSV Obergünzburg gegen den TV Erlangen.

Obergünzburg – Die Volleyballerinnen des TSV Obergünzburg sind bei ihrem Heimspiel gegen den TV Erlangen mit einem blauen Auge davon gekommen. Erst im Tie-Break des letzten Satzes gelang dem Regionalliga-Team ein knapper 3:2-Erfolg über die Franken.

Es war zugleich auch der erste Sieg in der Rückrunde. Satz eins ging mit 25:19 an die Günztalerinnen, die allerdings die Durchgänge zwei und drei abgaben. „Wir haben uns unnötig ins Hintertreffen gebracht“, bilanzierte Coach Hubert Hermann. Erlangen sei nicht überragend gewesen. Allerdings sah der Übungsleiter die Felle schon davonschwimmen. „Eine Niederlage war schon realistisch, da der Gegner von unseren Fehlern profitierte.“

Wie schon die Partien zuvor, musste Hermann bei der Aufstellung erneut improvisieren. Hinzu kam, dass der TSV seit drei Spielen nicht siegreich vom Parkett ging. „Eine weitere Niederlage hätte mit Sicherheit unser Selbstvertrauen durcheinandergewirbelt“, machte Hermann deutlich. Doch Obergünzburg fand zurück ins Spiel, konnte Satz vier mit 25:19 für sich entscheiden. Der Cheftrainer pushte seine Spielerinnen nach vorne, doch im finalen fünften Durchgang lag Obergünzburg bereits mit 8:11 zurück, ehe sie das Spiel zu ihren Gunsten noch zu 16:14 drehten. „Wir haben mit aller Gewalt ein hohes Risiko gespielt“, ging für Hermann die Rechnung auf. Mit 23 Punkten liegt Obergünzburg weiterhin auf dem dritten Platz. Durch die Siege von Esting und N.H. Young Volleys hat der TSV nur noch einen Zähler Vorsprung.

Daher steht der TSV am Sonntag, 12. Februar, wieder unter Zugzwang, wenn es im vorletzten Saisonheimspiel gegen Regenstauf geht. Das Hinspiel konnten die Ostallgäuerinnen mit 3:1 für sich entscheiden. „Es wird nur dann ein hartes Spiel, wenn wir unsere Leistung nicht abrufen, sonst erwarte ich eine klare Angelegenheit“, ist Hermann von seinen Spielerinnen überzeugt. Entscheidend wird auch sein, welche Formation ab 14.30 Uhr in der Sporthalle am Nikolausberg auflaufen kann.

von Stefan Günter

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