Der Spaß ist wieder zurück

Obergünzburgs Kicker starten Training offiziell Ende Juni

Fußballern des TSV Obergünzburg. Coach Hajo Nisseler
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Der Spaß ist wieder zurück bei den Fußballern des TSV Obergünzburg. Coach Hajo Nisseler (links) im Bild mit seinen Jungs auf dem Fußballplatz.

Obergünzburg – Zwar startet der TSV Obergünzburg erst Ende Juni offiziell mit seiner Vorbereitungsphase, doch schon jetzt ist die Freude besonders groß, dass sich die Jungs wieder treffen können. Die guten Nachrichten bei den weitreichenden Lockerungen für den Amateurfußball haben die Teams in der Region überall dankend angenommen.

Weil die Inzidenz im Ostallgäu momentan unter zehn ist, entfällt somit weiterhin die Gruppenobergrenze für das Mannschaftstraining. Eine Testpflicht vor den jeweiligen Einheiten ist nicht erforderlich. „Wenn einem etwas genommen wird, wie uns der Fußball und die sozialen Kontakte, dann weiß man erst, wie wichtig einem das alles ist“, sagt Obergünzburgs Trainer Hajo Nisseler. Über die gesamte Zeit habe sich die Mannschaft vorbildlich verhalten. Alle seien der gesellschaftlichen Verantwortung nachgekommen. „Das macht mich stolz“, wird der Cheftrainer des Kreisklassen-Teams in einem Interview auf der vereinseigenen Homepage zitiert. Zwischen Januar und März wurde individuell trainiert. Challenges und der Austausch in der Trainingsgruppe munterten alle Spieler des TSV auf. „Jetzt, wo wir uns endlich wieder persönlichen sehen dürfen, ist es viel besser“, betont Nisseler.

Personell bleibt das Trainerduo für die erste und zweite Herrenmannschaft erhalten. Neben Nisseler hat auch Markus Schiechl seine Zusage gegeben. Mike Philipp hält dem TSV weiterhin als Betreuer die Treue. Als ehemaliger Mitspieler kennt er nicht nur die Strukturen, sondern er ist in den Augen des Cheftrainers gar die „gute Seele des TSV.“ Was noch fehlt sind ein Torwart- und ein Co-Trainer. Mit Moritz Oberhofer, Umutcan Üstünsoy und Noah Daufratshofer rücken drei eigene Jugendspieler in den Seniorenbereich auf. Vom SC Untrasried wechselt Chris Hairlson ebenfalls zurück, wie Sebastian Geiger, der die vergangenen drei Jahre für den FC Kempten die Fußballschuhe schnürte. Lukas Kronschnabl (Studium in Freiburg) und David Hinz-Campo werden in der kommenden Spielzeit nicht für die Günztaler spielen. „Gerade diese beiden Abgänge schmerzen deshalb, weil sie die letzten Jahre wichtige Stützen unserer Mannschaft waren. Gleichzeitig ist das die Chance für Spieler, die bisher hinter den beiden anstehen mussten. Ich hoffe ehrlich gesagt noch auf den ein oder anderen Rückkehrer, der verletzungsbedingt und aus beruflichen Gründen gefehlt hat, und jetzt wieder dabei sein könnte. Das würde uns extrem helfen“, so Nisseler.

Obwohl schon lockere Trainingsspielchen absolviert wurden, soll es erst am 25. Juni offiziell in die intensive Vorbereitung gehen. Neben zwei- bis viermal Training die Woche, kommen noch Testspiele für beide Mannschaften dazu. Der offizielle Saisonstart ist am Samstag, 7. oder am Sonntag, 8. August.

Stefan Günter

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