Optimaler Start

Buchloer Korbjäger wollen sich nach Abstieg etablieren

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VfL-Coach Joachim Bremser und sein Team holten zum Saison­start gleich den ersten Sieg.

Buchloe – Einen Start nach Maß haben die Basketballer des VfL Buchloe in die neue Saison hingelegt. Der Bezirksoberliga-Absteiger gewann das Auftaktspiel gegen den SSV Schrobenhausen II mit 80:48.

Obwohl die Partie zur Pause relativ eng verlief, konnte sich der Bezirksligist im zweiten Durchgang auf seine ausgeglichene Bank verlassen. Die Gäste, die ebenfalls den bitteren Gang eine Etage tiefer angehen mussten, fanden überhaupt nicht ins Spiel. Buchloe zeigte eine sehr gute Teamleistung und belohnte sich mit den ersten beiden Punkten. Der Kreisbote hat sich mit VfL-Trainer Joachim Bremser unterhalten.

Wie groß ist der Umbruch nach dem Abstieg von der BOL wieder in die Bezirksliga?

Bremser: Der Umbruch hat eigentlich schon während der vergangenen Saison stattgefunden. Einige Jugendspieler sind nachgerückt. Also gibt kein Spieler sein Debüt. Einige ältere Aktive spielen in der Zweiten, andere wiederum haben sogar aufgehört.

Der harte Kern ist also zusammengeblieben?

Bremser: Ja. Wir konnten den Schwung aus der vergangenen Saison trotz Abstieg mitnehmen. Der Zusammenhalt und die Stimmung waren nicht immer so gut, das konnten wir in der Rückrunde verbessern.

Wie verlief die Vorbereitung auf die neue Saison?

Bremser: Die Vorbereitungsphase war kurz. Nach den Sommerferien ging es los. Wir haben relativ wenig vorher trainiert. Die Spieler haben für sich selbst trainiert.

Als Absteiger ist man theoretisch gleich wieder Favorit. Nehmen Sie die Favoritenrolle an?

Bremser: Neben Buchloe sind noch drei weitere Teams aus der Bezirksoberliga abgestiegen. Wir stehen vor einer sehr interessanten Liga, ja einer Herausforderung. Ein weiterer Abstieg in die unterste Liga wäre sehr bitter.

Welches Ziel verfolgen Sie dann mit dem VfL Buchloe?

Bremser: Wir wollen uns etablieren und den Klassenerhalt schaffen. Das Wichtigste: Das Team soll sich weiterentwickeln. Es ist viel Potential vorhanden. In zwei oder drei Jahren ist auch wieder ein Aufstieg möglich.

Alles Gute für die neue Saison

Interview: Stefan Günter

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