SpVgg zu Gast in Ottobeuren: Schlechte Platzverhältnisse und ein 1:0-Verlust

"Niederlage schnell abhaken"

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Im Auswärtsspiel gegen Ottobeuren wehrt hier SVK-Schlussmann Bernd Grund den Ball ab – ein Tor brachten die Gastgeber aber zum 1:0 in den Kasten.

Kaufbeuren/Ottobeuren – TSV Ottobeuren bleibt für die SpVgg Kaufbeuren in dieser Saison weiterhin ein unangenehmer Gegner. Nach dem deutlichen 1:4 im Hinspiel gab es auch in der Fremde diesmal keine Punkte.

Mit 0:1 verloren die Ostallgäuer ihr jüngstes Spiel gegen den TSV Ottobeuren und kassierten nunmehr die zweite Niederlage in Folge. Kaufbeuren ist sogar seit 180 Minuten ohne Torerfolg. Das Tor des Spiels fiel bereits in der 2. Minute durch Manuel Fischer. Fortan bemühte sich Kaufbeuren auf dem schwer bespielbaren Platz in die Gänge zu kommen. Doch gegen die Unterallgäuer lief phasenweise überhaupt nichts zusammen. Die Gäste fanden kein Rezept gegen die gut postierte Abwehr des TSV, die sich nur auf das Nötigste im Spiel konzentrierte. 

„Die Mannschaft hat es leider nicht verstanden, den Kampf anzunehmen“, zeigte sich Coach Dragan Lazic nach dem Schlusspfiff enttäuscht. Wussten dir Spieler doch schon vor dem Anpfiff, dass der Platz in Ottobeuren nicht der Beste ist und der Gegner zudem auf einen harten Kampf aus war. „Wir haben deshalb verloren, weil unser Spiel zu kompliziert war“, betonte der Kaufbeurer Co-Trainer Fred Jentzsch. Wie der 48-Jährige ausführte, habe die Mannschaft nicht den Abschluss gesucht und auch keine Torchancen erzwungen. „Klar, die Mannschaft ist nach dem Spiel enttäuscht. Aber ehrlich: Wir haben für unseren Erfolg auch zu wenig getan“. „Auf diesem Platz konnten wir einfach nicht kicken“, so Cheftrainer Dragan Lazic – jetzt aber alles auf die Platzverhältnisse schieben möchten die Wertachstädter auch nicht. Denn, so Lazic: „Es war eine katastrophale Leistung meiner Mannschaft“, bezeichnet er den Erfolg der Ottobeurer als Arbeitssieg. „Diese Niederlage müssen wir schnell abhaken“. 

Nachholspiel am Mittwoch 

Der Druck ist eindeutig auf Seiten von Fußball-Landesligist Kaufbeuren: Die Ostallgäuer sind bei ihrem Nachholspiel am Mittwochabend erneut unter Zugzwang. Allerdings könnten sie sich mit einem Sieg gegen den Tabellenvierten doch etwas Luft verschaffen. Leicht wird dieses Aufgabe in keiner Weise, trotz der überraschenden 1:2-Niederlage der Nördlinger am Sonntag beim Tabellenvorletzten in Manching. Denn die SVK hat sich ebenfalls bei den Oberbayern blamiert und verschenkte dadurch – wie so oft – zahlreiche Punkte, die sie doch jetzt im Kampf um den Klassenerhalt so nötig gebrauchen kann. 

In Nördlingen hatte Kaufbeuren schon im Hinspiel keinen Auftrag. Es fehlten Biss und Einsatzwille beim 0:2 gegen das Team aus dem Ries. „Die Alarmglocken läuten nicht erst seit der Niederlage gegen Ottobeuren“, so Alexander Weber, 22-jähriger Offensivspieler der Kaufbeurer Spielvereinigung. Auch Mittelfeldakteur Mathias Franke kennt den Ernst der Lage: „Klar, die Stimmung ist nicht berauschend. Doch gegen Nördlingen müssen wir jetzt 200 Prozent geben, um einen Sieg zu landen“. Dabei dürfte es der SVK zu Gute kommen, dass Nördlingen eine spielstarke Mannschaft ist und den Ball laufen lassen wird. „Ich denke schon, dass die Partie gegen sie anders verlaufen wird“, so Franke weiter. Die Landesliga-Herren kommen nach zwei Abstechern auf den Kunstrasenplatz in Neugablonz zumindest endlich in den Genuss, im Parkstadion am Berliner Platz antreten zu können. Anstoß ist um 19 Uhr. von Stefan Günter

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