Pause von König Fußball

Schmalholz und Nisseler beenden ihr Trainerengagement

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Michael Schmalholz (links) und Hajo Nisseler machen eine schöpferische Pause.

Ronsberg/Obergünzburg – Mit dem Ende der Fußball-Spielzeit 2017/2018 stehen auch einige personelle Entscheidungen bevor. So werden beispielsweise Michael Schmalholz (SC Ronsberg) und Hajo Nisseler (TSV Obergünzburg) künftig nicht mehr als Trainer fungieren.

Für den 39-jährigen Michael Schmalholz geht damit ein zehnjähriges Engagement beim SC Ronsberg in der Kreisliga zu Ende. „Die letzten Jahre waren anstrengend“, reifte bei ihm schon frühzeitig die Entscheidung kürzer treten zu wollen. „Mein Akku ist leer. Schon im Herbst war mir klar, dass ich nach der Saison aufhören werde.“ Schmalholz unterrichtete den Vorstand von seinem Vorhaben. Achtmal beendete er übrigens in den letzten zehn Jahren die Saison als verantwortlicher Trainer. Auch in 19 von 26 Punktspielen stand er noch als Aktiver auf dem Platz. „Bis zum Winter möchte ich jetzt einmal gar nichts machen. Ob ich den Fußball vermissen werde, wird sich zeigen“, so Schmalholz, der sich jetzt erst einmal freut, keine Termine und Verpflichtungen wahrnehmen zu müssen.

Mit Ralf Merk ist bereits ein neuer Trainer für die kommende Saison gefunden. Der Ottobeurer spielte in der vergangenen Runde für das Bezirksliga-Team des TSV Babenhausen. „Er macht einen guten Eindruck“, so Schmal­holz, der sich jetzt wie Hajo Nisseler auf den nächsten Schritt als Übungsleiter vorbereiten will. Beide möchten im Herbst nämlich die DFB-Elite-Jugend-Lizenz erfolgreich meistern.

Pause wegen Familie

Familiäre Gründen zwingen Nisseler sein Engagement vorerst beim Kreisligisten TSV Obergünzburg ruhen zu lassen. Fünf Jahre lang stand der 38-Jährige an der Seitenlinie. „Mir wird die einjährige Pause auf jeden Fall gut tun“, betont der Übungsleiter, der sich in den vergangenen Jahren bei den Günztalern verantwortlich zeigte. „Wenn ich könnte, würde ich natürlich auf die Arbeit verzichten“, lacht Nisseler. Um Familie und Beruf unter einen Hut zu bekommen, müsse er leider auf den Fußball zunächst verzichten. „Mir fällt es sehr schwer, denn der TSV ist wie eine große Familie.“

Einen Nachfolger gibt es bereits. Peter Anwander vom SV Amendingen steht bereit. Nisseler fragte den 33-Jährigen, ob er nicht seinen Hut in den Ring werfen wolle. Gesagt, getan. Die TSV-Verantwortlichen entschieden sich für ihn. „Er passt zu Obergünzburg. Peter ist ein junger motivierter Trainer, der weiß, dass in einer Kreisliga-Mannschaft auch Kameradschaft und Spaß im Vordergrund stehen“, sagt Nisseler und macht deutlich, auch einen anderen Trainerposten beim TSV annehmen zu wollen, falls die Arbeit des neuen Trainers Früchte tragen sollte.

von Stefan Günter

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