ESVK gegen Heilbronn um den Klassenerhalt

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Jetzt gilts: Das Tor der Joker will bei den letzten Spielen gut gehütet sein, damit der ESVK in der DEL2 bleibt.

Kaufbeuren – Auch diese Eishockeysaison dauert bis in den April hinein, denn die Kaufbeu-rer Joker machen es wie schon in den letzten Jahren wieder enorm spannend. Nach der enttäuschenden Heimniederlage vor ausverkauftem Hause gegen die Freiburger Wölfe im siebten Spiel der Serie geht es momentan gegen den Verlierer aus der anderen Playdownserie.

Hier wurden die Heilbronnen Falken relativ schnell nach nur fünf Spielen von den Lausitzer Füchsen abgefertigt. So geht es nun in der laufenden Serie gegen die Heilbronner Falken um den Verbleib in der DEL2. Zum jetzigen Zeitpunkt sind bereits zwei Partien gespielt, das Match am Freitagabend am Berliner Platz endete erst nach Redaktionsschluss. 

Nur zwei Tage nach dem Ausscheiden zuhause gegen Freiburg hatten die Kaufbeurer Zeit, sich auf die neue Serie einzustellen. So war es auch kein Wunder, dass die Joker am Karsamstag kraftlos zuhause nach der langen Serie gegen relativ ausgeruhte Heilbronnen den Kürzeren zogen. Nicht nur die Joker waren mental am Boden, auch die Anhänger des ESVK waren tief enttäuscht und so verfolgten trotz einer überraschend großen Anhängerschar aus dem Schwabenlande nur insgesamt 1276 Zuschauer das erste Match dieser beiden Teams in der finalen Runde. Die Falken hatten hier bessere Karten und kamen durch einen 3:0-Erfolg in Kaufbeuren zum ersten Auswärtserfolg seit vielen Wochen. Beim ESVK ging kräftemäßig gar nichts und nach dieser Niederlage schwebte bei anhaltender Schwäche das Damoklesschwert des Abstiegs in die Oberliga drohend über dem Traditionsklub. 

Passende Antwort in Heilbronn 

Wieder nur zwei weitere Tage hatte Trainer Toni Krinner Zeit, um seine Jungs auf die Schwaben einzustellen. Beim Spiel am Ostermontag hatten die Joker neben einer taktisch guten Darbietung auch endlich das Glück des Tüchtigen auf ihrer Seite. Zwar hatten die Gastgeber eine positive Schuss-Statistik von 40 zu 22 aufzuweisen, doch nach 60 Minuten stand es 4:0 für den ESVK. Mit einer guten Defensivleistung und einem überragenden Torhüter Stefan Vajs gelang den Heilbronner nicht mal ein Treffer. Torhüter Stefan Vajs hielt dazu noch einen Penalty und zudem überstanden die Joker noch eine fünf gegen drei Strafzeit schadlos. Auf Kaufbeurer Seite trafen Lee Baldwin, Florian Thomas und zweimal Josh Burnell. Durch diesen Auswärtserfolg stand die Serie wieder ausgeglichen 1:1. 

Sonntag Spiel in Heilbronn 

Nach dem dritten Match in Kaufbeuren am Freitagabend geht es am Sonntag wieder nach Heilbronn zum vierten Spiel der Serie. Während beim ESVK sich Stürmer Max Schmidle nach seiner Gehirnerschütterung wieder in den Dienst der Mannschaft stellte, müssen die Heilbronner auf mehrere Leistungsträger verzichten. Durch den Ausfall von Brad Schell ist Falkentorjäger Adam Brace nur noch ein Schatten früherer Tage. Weiterhin fehlen beim Gegner Louis Heinis und Marvin Deske. Fraglich ist der Einsatz von Kapitän Thomas Gödtel und Matthias Forster. Somit ist dort Trainer Fabian Dahlem zu Umstellungen gezwungen. 

ESVK-Stürmer Max Schmidle bestätigte, dass der ESVK in Heilbronn ein richtig gutes Auswärtsspiel abgeliefert hatte, die Spieler ihre jeweiligen Aufgaben bestens gelöst hatten und so am Schluss ein verdienter Sieg herausgekommen ist. Aufbauend auf dieses Match wollen die Joker nun auch die nächsten Spiele gegen Heilbronn positiv bestreiten. 

Egal wie Spiel Nummer Drei und Vier enden, schon am kommenden Dienstag, den 5. April, folgt das nächste Heimspiel des ESVK gegen Heilbronn. Spielbeginn am Berliner Platz ist um 19.30 Uhr.

von Werner Mayr

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