Joker wollen in der Spielzeit konkurrenzfähig sein

"Hart arbeiten!"

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Headcoach Mike Muller (v. li.), Pressesprecher Philippe Bader und Geschäftsführer Michael Kreitl beim letzten Pressegespräch vor dem Saisonauftakt in die neue DEL2-Saison.

Kaufbeuren – Die Vorfreude ist riesengroß: Nach einer intensiven Vorbereitungsphase mit acht Testspielen startet der ESV Kaufbeuren am Freitagabend, 11. September, um 19.30 Uhr mit dem Heimspiel gegen die Dresdner Löwen in die neue Spielzeit 2015/2016. Bereits am Sonntag treten die Joker bei ihrem ersten Auswärtsmatch um 18.30 Uhr in Heilbronn an.

Die Falken, sportlicher Absteiger der vergangenen Saison, „profitierten“ vom Zwangsabstieg der Landshut Cannibals in die Oberliga. Bei einer Pressekonferenz im VIP-Raum der Sparkassen Arena gab es am Mittwoch zudem letzte Informationen vor dem Liga-Beginn. 

„Wir wollen eine konkurrenzfähige Truppe aufbieten. Um zu gewinnen, müssen wir jedes Mal eine Einheit stellen“, betonte Geschäftsführer Michael Kreitl. Und Headcoach Mike Muller hat für den Erfolg ein klares Ziel vor Augen: „Hart arbeiten!“. 

Derweil konnte das Team am Mittwoch zum ersten Mal im Training drei Profireihen stellen. So konnte Muller positive Nachrichten verkündigen. „Das Team ist fit und komplett“, blickten die Joker am Mittwoch ihrem Auftaktwochenende positiv entgegen. Wie schon im Vorjahr heißt der Gegner Dresden. Es folgte in der vergangenen Spielzeit eine Serie von vier nicht verlorenen Spielen und Tabellenplatz eins. 

Doch Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Kielhorn hofft auf „mehr Kontinuität über die ganze Saison“. Er gehe „sicherlich” mit einem gewissen Enthusiasmus in die neue Spielzeit. „Wir sind uns aber auch bewusst, wie wir die letzten Jahre Eishockey gespielt haben. Das Team hat zum Schluss noch die Kurve gekratzt.“ Geht es nach ihm, so dürfe das nicht noch einmal passieren. Kielhorn hofft, auch bedingt durch die Verpflichtung von Coach Mike Muller, dass man nicht nur um die hinteren Plätze mitspielt. 

Es folgte in der vergangenen Spielzeit eine Serie von vier nicht verlorenen Spielen und Tabellenplatz eins. Doch Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Kielhorn hofft auf „mehr Kontinuität über die ganze Saison“. Er gehe „sicherlich” mit einem gewissen Enthusiasmus in die neue Spielzeit. „Wir sind uns aber auch bewusst, wie wir die letzten Jahre Eishockey gespielt haben. Das Team hat zum Schluss noch die Kurve gekratzt.“ Geht es nach ihm, so dürfe das nicht noch einmal passieren. Kielhorn hofft, auch bedingt durch die Verpflichtung von Coach Mike Muller, dass man nicht nur um die hinteren Plätze mitspielt. 

Die Pressekonferenz (PK) nach den Heimspielen des ESV Kaufbeuren wird in der kommenden Saison nur noch für Journalisten und geladene Pressevertreter zugänglich sein. Damit muss die Vereinsführung eine Auflage der DEL2-Geschäftsführung folgen. „Wir haben nun einen separaten Raum einen Stock tiefer. Hier kann die Pressekonferenz dann in Ruhe ablaufen“, sagt ESVK-Pressesprecher Philippe Bader. 

Ton und Bild werden aber in den VIP-Bereich hoch projiziert, damit Sponsoren und Gönner über eine Videoleinwand die PK weiterhin verfolgen können. 

Derweil sorgt auch eine Meldung der DEL2 für Begeisterung: Der sportliche Auf- und Abstieg zwischen den beiden Eishockey-Profiligen DEL und DEL2 ist ab der Saison 2017/18 möglich. Einen verbindlichen Fahrplan dafür unterzeichneten die beiden Geschäftsführer der Ligen, Gernot Tripcke (DEL) und René Rudorisch (DEL2) im Rahmen des DEL Media Days in Krefeld. 

„Damit wird die Türe wieder aufgestoßen“, sagt Geschäftsführer Michael Kreitl. Auch der ESVK könne hiervon profitieren, wenngleich niemand bei den Jokern Aufstiegsgedanken pflegt.

von Stefan Günter

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