Thalhofens Torwart Lukas Kress fällt nach Verletzung aus

Ein Punkt für FC Thalhofen zum Klassenerhalt

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Thalhofens Nico Beutel liegt nach einem Foulspiel am Boden. Den fälligen Strafstoß verwandelt er zum 1:1.

Marktoberdorf-Thalhofen – Der FC Thalhofen bleibt in der Fußball-Bezirksliga-Süd auch im vierten Spiel in Folge ohne Niederlage. Der Aufsteiger trotzte dem Favoriten FC Heimertingen im eigenen Stadion einen Punkt ab. Nach 90 Minuten hieß es 1:1. Allerdings verletzte sich Torwart Lukas Kress so schwer, dass von einem möglichen Saisonaus auszugehen ist.

„Wir haben uns einen Punkt verdient und erkämpft“, bilanziert Kapitän Nico Beutel nach dem Spiel. Dabei musste der Gastgeber zum ersten Mal seit Beginn der Frühjahrsrunde wieder mit einem Rückstand klarkommen. Denn die Partien zuvor wurden allesamt zu null gewonnen. In der 29. Minute drosch Heimertingens Maximilian Ecker aus rund 30 Metern einfach mal ab. Der Ball landete im Winkel zur 1:0-Führung der Unterallgäuer. „Das war der einzige Torschuss der Gäste im ersten Durchgang“, deutet FCT-Coach Florian Niemeyer auf zwei hundertprozentige Möglichkeiten, die seine Mannschaft in den ersten 45 Minuten vergab. Thalhofen stellte nach der Pause sein System um, musste aber fünf Minuten nach Wiederanpfiff den Ausfall von Lukas Kress verkraften. „Ich gehe wohl von einem Muskelfaserriss oder Schlimmerem aus“, so der 21-Jährige nach dem Spiel, der trotz des Ausfalls die Saison in keinster Weise abgeschrieben hat. „Ich möchte so schnell wie möglich wieder fit werden. Wenn der Trainer mich dann braucht, bin ich zur Stelle.“

Christoph Friegel kam für Kress ins Spiel, der in der Folge keinen Gegentreffer mehr zuließ. Thalhofen setzte immer wieder Akzente, suchte den Weg zum Tor. In der 78. Minute wurde Kapitän Nico Beutel im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Elfmeter verwandelte er zum verdienten 1:1. „Wir hatten dann noch den Funken Hoffnung auf den Sieg, müssen aber mit dem Punkt im Abstiegskampf zufrieden sein.“

Es ist der zehnte Punkt im vierten Match seit dem Start nach der Winterpause. Coach Niemeyer sieht sein Team weiterhin auf einem guten Weg. „Ich habe keine Angst, dass wir es nicht schaffen.“ Mit 29 Punkten sind die Ostallgäuer nur vier Punkte von den Abstiegsrängen entfernt. Mit Türk­gücü Königsbrunn (A), TV Bad Grönenbach (H) und Spitzenreiter VfB Durach (A) warten auf den Aufsteiger nun drei knüppelharte Aufgaben, ehe dann Anfang Mai der BSK Olympia Neugablonz seine Visitenkarte im Stadion am Mühlsteig abgibt.

von Stefan Günter

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