Rallye Team Reiter setzt nach Zwischenfällen Sicherheit an erste Stelle

Saisonhöhepunkt endet tragisch

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Die Tour Nummer 5 des ADAC Opel Rallye Cup von Köln nach Trier wurde von einem schlimmen Unfall überschattet.

Kaufbeuren/Köln – Nach zwei tragischen Ereignissen beim ADAC Opel Rallye Cup innerhalb kürzester Zeit stand für die Kaufbeurer Teilnehmer Johannes und Thomas Reiter (Rallye Team Reiter) nach eigener Aussage bei der fünften Runde zwischen Köln und Trier „die Sicherheit im Vordergrund“.

Von einem tragischen Ereignis überschattet war die fünfte Runde zum ADAC Opel Rallye Cup 2013: Nachdem bei der 54. Wartburg-Rallye eine 54-jährige Fahrerin sowie ihre Beifahrerin tödlich verunglückt waren, ließen diesmal zwei Niederländer beim WM-Lauf rund um Trier ihr Leben. Davon beeinflusst wollen die Kaufbeurer Teilnehmer Thomas und Johannes Reiter das Thema Sicherheit nach eigener Aussage noch ernster nehmen als sie es bislang schon getan haben.

Sportlicher Saisonhöhepunkt wird überschattet

Der ADAC Opel Rallye Cup wird innerhalb der ADAC Rallye Deutschland (22.- 24. August 2013) ausgetragen. Die fünfte Runde sollte dabei in sportlicher Hinsicht unbestritten den Saisonhöhepunkt und den Auftakt zur zweiten Runde darstellen. Vom Start in Köln bis zum Ziel in Trier standen zehn anspruchsvolle Wertungsprüfungen auf 231,75 Kilometern auf dem Fahrplan. Mit dabei: Die klassischen Etappen in den Weinbergen entlang der Mosel und als besonderes Highlight die „Panzerplatte“ auf dem Truppenübungsplatz in Baumholder. 

„Sie ist mit über 40 Kilometern eine der längsten und anspruchsvollsten Wertungsprüfungen der Rallye-Weltmeisterschaft“, so der Sprecher des Teams Reiter, Peter Mößmer. „Unglücklicherweise legte der Tod zweier Privatfahrer einen Schatten über die Rallye Deutschland, – dies war der zweite schwere Rallye-Unfall innerhalb der letzten beiden Wochen“, so Mößmer weiter. Denn schon bei der 54. Wartburgrallye verunglückten zwei Teilnehmerinnen tödlich. Bei dem WM-Lauf rund um Trier verloren nun zwei Niederländer in ihrem über 30 Jahre alten Oldtimer ihr Leben. „Diese beiden tragischen Zwischenfälle zeigen, mit welchem Risiko das Rallyefahren behaftet ist“, mahnt Mößmer. 

"Sicher ankommen"

 „Ich bin froh, dass wir mit einem professionell aufgebauten Rallye Opel Adam an den Start gehen und so das höchste Maß an passiver Sicherheit im Fahrzeug haben“, erklärte Fahrer Thomas Reiter direkt nach der Rallye Deutschland die Situation. 

Eine bedachte und sichere Fahrweise sorgte dann auch für ein erneut konstantes Ergebnis: In der ADAC Opel Rallye Cup Wertung belegte das Bruder-Team den 18. Platz und in der Gesamtwertung der Rallye Deutschland national den 28. Platz. „Das Endergebnis stand für uns nicht mehr im Vordergrund, sondern sicher anzukommen und auf den einzigartigen und langen Wertungsprüfungen des WM-Laufes Erfahrung zu sammeln“, so Beifahrer Johannes Reiter. 

Nächster Wertungslauf beim ADAC Opel Rallye Cup ist am 5. und 6. September bei der ADAC Ostsee Rallye bei Grömitz. Weitere Infos und News gibt es auf der Homepage www.rallye-team-reiter.de oder auf www.facebook. com/ RTReiter.       von Kreisbote

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