Fleißige Ringer

+
Thomas Stechele, Abteilungsleiter des TSV Westendorf, hat nach den Bayerischen Nachwuchsmeisterschaften gut lachen.

Westendorf – Nach den erfolgreichen Bezirksmeisterschaften in Aichach, bei denen der TSV Westendorf seine Dominanz in Schwaben wieder einmal eindrucksvoll unter Beweis stellte, konnten die TSV‘ler auch bei den jüngst ausgetragenen Bayerischen Meisterschaften in Anger und Bindlach wieder gute Platzierungen erkämpfen.

Der eigentliche Höhepunkt bei den Männern steht zwar noch aus, dennoch zieht Thomas Stechele, Abteilungsleiter beim TSV Westendorf ein positives Fazit. Der Kreisbote sprach mit ihm. 

Wie bewerten Sie die sieben errungenen Titel? 

Stechele: Natürlich bin ich im großen und ganzen zufrieden, was wir errungen haben. Nur bei den Junioren im griechisch-römischen Stil waren wir nicht optimal aufgestellt. Da sind wir noch etwas geschädigt aus der letzten Saison. Auch in der C-Jugend hatten wir einige Ringer, die vorne dabei waren. 

Wurde aus Ihrer Sicht das Maximale herausgeholt? 

Stechele: Natürlich geht vielleicht immer noch ein bisschen mehr. Aber: Wir sind zufrieden. Die Bayerischen Meisterschaften bei den Männern kommen ja noch. Die Jungs haben ihre Erwartungen erfüllt. 

Bei der C-Jugend gab es mit Niklas Steiner, Luis Wurmser und Daniel Joachim vordere Plätze. Wächst hier schon wieder die Zukunft des TSV heran? 

Stechele: Genau. Das dürfen wir nie abreißen lassen. Es sind drei fleißige Ringer, die schon bei großen Turnieren dabei waren. Eine Bayerische ist für sie schon etwas Besonderes, wenn bei der Siegerehrung die Bayernhymne gespielt wird. Es sind die besten Ringer aus Bayern dabei. Wenn du als junger Ringer einmal Blut geleckt hast, dann willst du natürlich immer dabei sein. 

Ende Februar und Anfang März stehen in Oberhaching Vorbereitungslehrgänge für die Deutschen Meisterschaften der Junioren und B-Jugend auf dem Programm. Welcher TSV-Athlet dürfte nominiert werden? 

Stechele: Bei den Junioren bin ich mir sicher, dass mit Simon Einsle und Markus Stechele, also meinem Sohn, zwei Ringer für die Deutschen Titelkämpfe nominiert sind. Bei so einem Vorbereitungslehrgang wird konzentriert gearbeitet. Die Landestrainer machen hier einen sehr guten Job. Es wird dort sehr diszipliniert gearbeitet. Wer drei Tage in der Sportschule ist, muss einfach Gas geben. 

Zuvor stehen noch die Bayerischen Mannschaftsmeisterschaften am 20. Februar in Westendorf auf dem Programm. Wie laufen die Vorbereitungen? 

Stechele: Es wird so ablaufen wie im vergangenen Jahr. Hoffentlich können wieder zahlreiche Vereine dafür motiviert werden. Schön ist es bei solchen Meisterschaften, dass die Einzelleistung eines jeden Ringers im Vordergrund steht. So kann sich jemand präsentieren, der jetzt nicht zur bayerischen Spitze gehört. Unterm Strich ist es für die Buben ein tolles Erlebnis. 

Das Interview führte Stefan Günter.

Auch interessant

Meistgelesen

ESVK bezwingt Vizemeister
ESVK bezwingt Vizemeister
Zwei Siege
Zwei Siege
Überglücklich und stolz
Überglücklich und stolz
Zu wenig getan
Zu wenig getan

Kommentare