Belastungsgrenze wird steigen

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Auf TSV-Vereinschef Georg Steiner und sein Team wird eine größere Belastung in der kommenden Saison zukommen.

Westendorf – „Die 2. Bundesliga ist unantastbar, in der kommenden Saison wird es eine eingleisige 1. Bundesliga geben und darunter wie gehabt die drei Zweitligastaffeln“, verkündete Bundesligareferent Ralf Diener bei der Ligatagung im hessischen Darmstadt den teilnehmenden Vereinsvertretern. Zuvor hat der DRB-Bundesligaausschuss, in dem auch der Westendorfer Georg Steiner mitwirkt, dies bekanntgegeben.

Entscheidend für die Vereine aus der 2. Bundesliga ist weiterhin die Nichtaufstiegspflicht. Zum jetzigen Stand sind sechs bayerische und vier Teams aus Baden Württemberg in der Südstaffel vertreten. Mit dem SV Eschbach 1967 und SV Untergriesbach (Meister der bayerischen Oberliga) gibt es zwei Neulinge. 

„Sicherlich ist es wieder toll, viele bayerische Derbys zu haben“, sagt Westendorfs Vereinsboss Georg Steiner und betont: „Mir persönlich wäre eine Achter- oder Neunerliga lieber gewesen“. Denn nicht nur auf die Sportler selbst, sondern auch die vielen freiwilligen ehrenamtlichen Helferinnen und Helferbeim TSV kommt noch mehr Arbeit zu. „Unsere Belastungsgrenze wird enorm steigen“, so Steiner. 

Das fängt schon bei der Hallenbelegung im Bürgerhaus Alpenblick an. Schon jetzt wird am Gerüst des neuen Zweitligakaders gebastelt. Wie schon in den Jahren zuvor, stellt sich die Vereinsführung der Herausforderung, um eine schlagkräftige Truppe auf die Matte zu schicken. Dabei gilt es vorwiegend die ausländischen Positionen zu besetzen. „Wir sind derzeit in den Verhandlungen“, möchte der Ringerboss noch keine Details Preis geben. 

Durch die Aufstockung auf zehn Mannschaften wird auch der Terminkalender straffer. Zum jetzigen Zeitpunkt startet die Saison am 3. September. Zusätzlich gibt es am 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) und am 1. November (Allerheiligen) weitere Kampftage. 

Georg Steiner, der noch drei weitere Jahre dem DRB-Bundesligaausschuss angehört, begrüßt es weiterhin, dass in der 2. Bundesliga mindestens sechs deutsche Ringer aufgestellt werden müssen. Am 15. Januar war für alle Mannschaften der 1. und 2. Bundesliga Meldeschluss. Jetzt kann mit der Terminplanung für die Ligen begonnen werden. Die vergangenen Jahre haben aber gezeigt, dass es immer wieder zu Überraschungen kommen kann.

von Stefan Günter

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