Ostallgäuer gewinnen mit 15:13

Westendorf startet furios

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Westendorf – Der TSV Westendorf hat einen perfekten Start in die neue Wettkampfzeit hingelegt. In der Arena im Bürgerhaus Alpenblick gewannen die Ostallgäuer die Heimpremiere gegen den SV Johannis Nürnberg mit 15:13. Der Vorjahresmeister in der 2. Bundesliga-Süd führte zur Pause noch mit 6:9.

Westendorf – Der TSV Westendorf hat einen perfekten Start in die neue Wettkampfzeit hingelegt. In der Arena im Bürgerhaus Alpenblick gewannen die Ostallgäuer die Heimpremiere gegen den SV Johannis Nürnberg mit 15:13. Der Vorjahresmeister in der 2. Bundesliga-Süd führte zur Pause noch mit 6:9.

„Wir hatten eine volle Halle, ein tolles Publikum und ein phantastisches Ende“, musste selbst der Zweite Vorsitzende, Bernhard Hofmann, nach dem Kampf erst einmal durchschnaufen. Denn in der finalen letzten Begegnung wuchs Maximilian Goßner als „Held des Abends“ über sich hinaus. 

Obwohl er zur Pause zurücklag, drehte der 24-jährige Schlussringer den Kampf zu seinen Gunsten. Sein Gegner Michael Lutz brach zum Ende des Kampfes konditionell ein. Das nutzte Goßner aus und baute seine Führung auf 12:5 Punkte aus. Dass am Ende noch ein Schultersieg und der Gesamtsieg heraussprang, sorgte bei Fans und Ringern für einen emotionalen Abschluss. 

„Was der Max hier geleistet hat, leben wir seit vielen Jahren in Westendorf vor. Kämpfen bis zum Umfallen“, freut sich Bernhard Hofmann über den Ausgang des Kampfes. 

Bei der anschließenden Pressekonferenz sagte Goßner: „Einen Druck habe ich nicht gespürt. Für mich ist es aber eine neue Situation als Schlusskämpfer. Die Fans haben mich nach vorne gepeitscht“. Es war eine ausgeglichene Begegnung zwischen zwei Spitzenteams in der Südstaffel. 

Sowohl Westendorf als auch Nürnberg konnten jeweils fünf Kämpfe für sich entscheiden. „Schon zur Pause war mir klar, dass es eine ganz enge Kiste werden wird“, zeigte sich auch Vereinschef Georg Steiner begeistert nach Kampfende. Für Freistil-Coach Christian Stühle sei „die konditionelle Stärke seines Teams“ ausschlaggebend für den Erfolg gewesen. 

„Sicherlich, es ist noch nicht alles optimal gelaufen, aber wir stehen gut da und haben den wichtigen ersten Kampf gewonnen“, bilanzierte Stühle. Klaus Prestele, verantwortlicher Coach für den griechisch-römischen Stil beim TSV Westendorf, bezeichnet den Sieg über Johannis „als optimalen Saisonstart“. 

Man habe in einigen Kämpfen allerdings doch zu hoch verloren. „Max Goßner und Simon Einsle haben in der Gewichtsklasse bis 75 Kilogramm den Sieg nach Hause gebracht“, so Prestele abschließend.

von Stefan Günter

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