Gute Nachricht

Ringer Luis Wurmser im DRB-Kader

Luis Wurmser und sein Papa Thomas
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Luis Wurmser und sein Papa Thomas freuen sich über die großartige Nachricht.

Westendorf – Es sind großartige Nachrichten für den TSV Westendorf: Luis Wurmer ist ab 1. März Mitglied im Bundeskader des Deutschen Ringer-Bundes. Der 16-Jährige ist nach Christopher Kraemer und Niklas Stechele der dritte Athlet aus dem Ringerdorf, der die Ostallgäuer Farben auch international vertreten darf.

„Ich bin total überrascht und hätte damit überhaupt nicht gerechnet“, sagt Thomas Wurmser. Er sei mächtig stolz, dass sein Sohn nun in den DRB-Kader aufgenommen wurde. Durch seinen Titelgewinn bei den Deutschen Meisterschaften 2019 und dem guten Abschneiden beim Kaderturnier 2020 in Bindlach machte er schon hier auf sich aufmerksam. „Die Berufung in den DRB-Kader war nur der nächste Schritt. Luis hat es sich mehr als verdient“, würdigt Marcel Fornoff, hauptamtlicher Freistil-Landestrainer des Bayerischen Ringer-Verbandes, dessen Leistungen und Trainingsfleiß. „Für mich ist es eine Ehre im DRB-Team zu sein“, so der Nachwuchsathlet. Über das Schreiben aus dem Generalsekretariat aus Dortmund habe er sich sehr gefreut.

Dass er überhaupt den nächsten Schritt geschafft hat, verdankt er auch seinem Trainer Matthias Einsle. „Er leistet viel für uns Ringer, ist immer für uns da und hat uns auch bei den Vorbereitungen zu den letzten Meisterschaften sehr unterstützt“, so Luis Wurmser. Jahrelang betreute Papa Thomas seinen Sohn, der sich jetzt aber eher im Hintergrund hält. „Das wäre auf Dauer nicht gut gewesen. Das habe ich bewusst abgegeben.“ Der Grund liegt auch auf der Hand: Thomas Wurmser war in seiner aktiven Zeit Griechisch-Römisch-Spezialist, sein Sohn hat sich dem Freistil verschrieben.

Neben dem Ringkampf übt Luis noch mit Skifahren und Bogenschießen weitere Hobbys aus. Doch seine Leidenschaft bleibt Ringen. Zusammen mit seinem Bruder Noah kann er gemeinsam trainieren. Papa Thomas hat im Keller einen Fitnessbereich errichtet. „Luis spornt sich selbst an und hat den Anspruch, sportlich weit zu kommen“. Seine erste Maßnahme steht bereits bevor: Vom 7. bis 14. März findet ein internationales Trainingslager in Dunavarsány (Ungarn) statt.

Stefan Günter

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