Ringer Niklas Stechele vom TSV Westendorf zum ersten Mal dabei

WM-Debüt in Athen

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Ringer Niklas Stechele geht im Limit bis 50 Kilogramm an den Start.

Westendorf – Noch am Samstag vor der Heimpremiere des TSV Westendorf in der DRB-Bundesliga gegen SV Lübtheen wurde Niklas Stechele für seine herausragenden Leistungen, die er auf nationaler und internationaler Ebene heuer erreicht hat, gehrt. Am Freitag geht es für ihn bei den Kontinentalwettkämpfen bei der Kadetten-Weltmeisterschaft wieder um sehr viel. Der 17-Jährige ist der einzige bayerische Athlet, der vom DRB für die WM nominiert wurde. In Athen geht der amtierende Bronzemedaillengewinner der EM von Sarajevo im Limit bis 50 Kilogramm im freien Stil auf die Matte.

Doch hängen bei den Weltmeisterschaften die Trauben auch bei ihm weitaus höher, kommen doch die technisch versierten Asiaten, aber auch die kampfstarken US-Boys hinzu. „Ich möchte mich in Athen nochmals beweisen. Dass ich nochmals mitfahren darf und nominiert wurde, ist schon jetzt eine super Sache“, sagt Niklas Stechele. Anders als bei der EM war die Vorbereitungsphase jetzt nicht mehr so intensiv. „Ich habe viel trainiert und freue mich jetzt auf die WM“, sind für den Westendorfer diese Titelkämpfe bisher das absolute Highlight. Auch Vater und Abteilungsleiter Thomas Stechele, der mit der Familie hautnah am Geschehen dabei sein will, sieht die WM für seinen Sprössling als „absolutes Sahnehäubchen“. Sein Sohn sei gut vorbereitet. „Jetzt schauen wir einfach, was am Ende herauskommt. Er soll einfach ringen, ohne Druck.“

Mit dem neuen Ablauf der Titelkämpfe, die sich für die einzelnen Gewichtsklassen nunmehr über zwei Wettkampftage erstrecken, haben die Kadetten bereits Erfahrung, denn bei den Europameisterschaften Ende Juli in Sarajevo (BIH), wurde das neue Wettkampfsystem erstmals getestet. „Wir wollen mit dem ‚Nachwiegen‘ die teilweise überdimensionale Gewichtsreduzierung einiger Sportler eindämmen“, begründete der Präsident des Ringer-Weltverbandes, Nenad Lalovic, diese Entscheidung für das neue Wettkampfsystem. So wird am Nachmittag, vor dem ersten Wettkampftag gewogen und auch vor dem ersten Duell müssen die Athleten noch einmal auf das Wiegeinstrument. Am ersten Wettkampftag geht es bis hin zum Halbfinale, der zweite Wettkampftag beinhaltet ein erneutes Wiegen am Morgen, danach die Hoffnungsrunden, am Abend dann die Finalkämpfe um Gold und Bronze.

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