Westendorfer Ringer siegen 25:5 gegen Weitenau-Wieslet

Wieder auf der Erfolgsspur

Westendorf – Die Ringer des TSV Westendorf sind wieder in ihre Erfolgsspur zurückgekehrt. Dem Vorjahresmeister gelang bei seinem letzten Heimkampf in der laufenden Saison ein deutlicher 25:5-Triumpf gegen die Wettkampf-Gemeinschaft Weitenau-Wieslet.

Wie schon in der Vorrunde ließen die Ostallgäuer auch diesmal gegen das Schlusslicht aus dem südbadischen Raum überhaupt nichts anbrennen. Allein acht Kämpfe gingen an Westendorf, die erneut vom Verletzungspech nicht verschont blieben. 

Neben Christopher Kraemer fehlte auch noch Cheftrainer Philipp Heiß. Geburtstagskind Fatos Durmishi (57 kg/greco) lieferte sich mit Svetlin Shindov ein äußerst knappes Duell, das der Südbadener am Ende hauchdünn mit 7:5-Wertungspunkten für sich entschied. Im Schwergewicht präsentierten Patrick Riedler (130 kg/Freistil) auf Westendorfer Seite und sein Gegenüber, der Iraner Hojjatollah Sarivi. Obwohl der Ostallgäuer schon zurücklag, kämpfte sich Riedler zurück in den Kampf und profitierte sogar von einer Tätlichkeit seines Gegners, was für ihn vier Punkte und für den Iraner die Disqualifikation des Kampfes bedeutete. 

Würdige Vertretung 

Stefan Joachim (61 kg/Freistil) war eine würdige Vertretung für Christopher Kraemer. Joachim gewann gegen Marco Ruf mit 4:3-Punkten. Adam Varga (98 kg/greco) ließ in seinem einseitigen Duell gegen Andreas Greiner nichts anbrennen. Nach 2:02 Minuten war der Kampf zu seinen Gunsten entschieden. 

Den Schlusspunkt vor der Pause setzte Maximilian Goßner (66 kg/greco) gegen Simon Dürr mit einem 2:0. Auch danach konnte Weitenau-Wieslet die Westendorfer nicht von ihrem Weg abbringen. Steve Masuch (86 kg/Freistil) gewann gegen Pascal Ruh mit 13:4 und sorgte für eine beruhigende 13:1-Gesamtführung des Gastgebers. Shenol Ali Ahmed (66 kg/Freistil) siegte gegen Andrej Ryl vorzeitig auf Schulter. 

Selbst Michael Heiß (86 kg/greco) wuchs über sich hinaus, als er den um fünf Kilogramm schwereren Philipp Asal mit 15:0-Punkten die Grenzen aufzeigte. Felix Jürgens (75 kg/greco) musste zwar eine deutliche Niederlage gegen Manuel Kingani einstecken, doch zum Abschluss eines aus Westendorfer Sicht fabelhaften Kampfabends schulterte Matthias Einsle (75 kg/Freistil) Sebastian Kindorf nach nicht einmal einer Minute. 

Vor dem letzten Auswärtskampf am kommenden Samstag beim Tabellenzweiten Nürnberg hat sich Westendorf wieder auf den dritten Rang zurückgekämpft. Das Saisonfinale in der Zweiten Bundesliga-Süd bestreitet der TSV am 13. Dezember in heimischer Wirkungsstätte gegen Freiburg. von Stefan Günter

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