Zwei Vertragsunterzeichnungen stehen fest

Letztes Mal im alten Stadion

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Rund 500 Fans würdigten die Leitung ihres ESVK bei der diesjährigen Saisonabschlussfeier.

Kaufbeuren – Ursprünglich war die Abschlussfeier des ESVK auf den Gründonnerstag terminiert. Doch wegen der Feiertagsordnung in Bayern musste sie auf Ostermontag verschoben werden. Trotz der kurzfristigen Verlegung und des nasskalten Wetters fanden ungefähr 500 Anhänger der Buron Joker den Weg in die Sparkassen Arena.

Präsentation lässt zu wünschen übrig

Verglichen mit den Saisonabschlussfeiern der letzten Jahre, hatte dieses Event heuer viel Luft nach oben. Vor allem hätten die wenigen anwesenden Spieler des Erfolgsteams doch begrüßt und einzeln vorgestellt werden können.

Dennoch gab es interessante Interviews. Geschäftsführer Michael Kreitl betonte, dass die neue Spielzeit in jeder Hinsicht eine große Herausforderung werden wird. Der Umzug in die neue Arena mit dem ganzen Drumherum werde spannend. Dazu komme noch die Zusammenstellung des Teams, hier laufen schon diverse Verhandlungen mit Vertragsverlängerungen und neuen Spielern. Es wird laut Kreitl in den nächsten Wochen und Monaten dann mit Vollzugsmeldungen zu rechnen sein. Fix ist auf jeden Fall die Vertragsverlängerung mit Michael Kreitl um zwei Jahre als Geschäftsführer der ESVK-Spielbetriebs GmbH.

Lang anhaltender Beifall der Anwesenden, als Trainer Andreas Brockmann zu Wort kam, der nach eigener Aussage noch immer von der Stimmung bei den Spielen in der Sparkassen Arena begeistert ist, zeigte die Wertschätzung des Erfolgstrainers. Er ließ die Saison noch einmal kurz Revue passieren und war mit dem Erreichen des Halbfinales natürlich stolz.

Ob er in Kaufbeurer weiterhin Trainer sein wird, ließ er allerdings offen. Sicher im Team der Joker wird auf jeden Fall Florin Ketterer sein, der neben Daniel Haase einen neuen Vertrag für die kommende Saison beim ESVK unterzeichnet hat. Ketterer fühle sich wohl in Kaufbeuren und er freue sich schon riesig auf die neue Arena.

ESVK-Kapitän Sebastian Osterloh war voll des Lobes für das Team, in dem jeder für jeden gekämpft habe und deshalb auch die erfolgreichste Saison seit 26 Jahren in der 2. Liga absolviert wurde. Trotz der Verletzung beim ersten Auswärtsmatch in Dresden stand er quasi als Art Assistenzcoach dem Team zur Verfügung und betreute die Abwehr der Joker.

Trikotversteigerung

Auch einige Originaltrikots der Playoffs wurden wieder versteigert. Den höchsten Preis dabei erzielte das Trikot von Jeffrey Szwez, das für 350 Euro an den Fan gebracht wurde. Bestens funktioniert hatte an diesem kalten Abend das Gastro-Team des ESVK, das die Fans mit Speis und Trank versorgte.

von Werner Mayr

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