Saisonauftakt der Joker am Freitag – 5:0-Sieg gegen Peiting

ESVK startet gegen Dresdner Eislöwen

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5:0 konnten die Joker gegen Peiting gewinnen.

Kaufbeuren – Genau vier Wochen sind seit dem ersten Testspiel der Kaufbeurer Joker vergangen, jetzt wird es ernst. Am kommenden Freitag, den 12. September starten die Kaufbeurer Joker mit einem Heimspiel in die DEL2.

Gegner des ESVK sind ab 19.30 Uhr in der Sparkassen Arena die Dresdner Eislöwen. ESVK-Trainer Uli Egen ist für seine akribische Arbeit bekannt. Die Vorbereitungsphase auf eigenem Eis wurde genutzt, um die doch fast völlig neuformierte Kaufbeurer Mannschaft auf die kommende Saison einzustellen. Denn außer den Torhütern Stefan Vajs und Maximilian Sigl und den Verteidigern Alexander Winkler und Philip Messing sind nur noch die Stürmer Max Schmidle, Maximilian Hadraschek, Daniel Pfaffengut und Lukas Gohlke aus dem letztjährigen Kader mit dabei. Gleich 17 neue Akteure gilt es für Uli Egen zu einem Team zu formen. Wobei Stürmer Daniel Menge ein alter Bekannter in Kaufbeuren ist, der nur letzte Spielzeit in Ravensburg unter Vertrag stand, davor aber seit 2010 als Publikumsliebling das Kaufbeurer Dress trug. 

Mit seinen erst 31 Jahren ist er bereits der älteste und erfahrenste Spieler im Kader der Joker, er wird auch als Kapitän fungieren. Ihm zur Seite stehen die ebenfalls sehr erfahrenen Max Schmidle und Brad Snetsinger als A-Kapitäne. 

Fühlbare Aufbruchsstimmung 

Mit der positiven Entscheidung des Kaufbeurer Stadtrates über den Neubau einer Eisarena ging auch ein Ruck durch die Kaufbeurer Hockeyszene. 

Es gibt wieder eine Zukunft für den traditionsreichen ESV Kaufbeuren. Indikatoren hierfür sind auch weit mehr verkaufte Dauerkarten als letzte Saison, neue Sponsoren und auch die Zuschauerzahlen in der Vorbereitung, die deutlich höher waren als in manchen Punktspielen letzte Saison. Diese Euphorie wollen auch die Spieler mit in die Saison nehmen. Der Kader ist stärker besetzt als letztes Saison und erfahrene Akteure sollen die jungen, entwicklungsfähigen Spieler mitreißen. Viel wird auch von der Leistungsstärkte der vier Kontingentspieler abhängig sein. Doch heuer sind nun auch mit Matt Marquardt die Joker alle Positionen mit erfahrenen Akteuren besetzt. 

Wichtig wäre ein guter Start 

Man erinnert sich gerne an das erste Match nach zehnmonatiger Stadionschließung im Oktober 2013. Damals hieß der erste Gast am altehrwürdigen Berliner Platz ebenfalls Dresden. In einem schnellen und 60 Minuten lang spannenden Spielverlauf vor über 2000 Zuschauer gingen die Kaufbeurer Joker verdient mit 2:0 als Sieger vom Eis. Während sich die Kaufbeurer das Erreichen der Play-Offs als Saisonziel setzen, peilen die Dresdner Eislöwen höhere Ziele an. Deren Trainer Thomas Popiesch und sein Co-Trainer, Anton Raubal, können aber nur auf einem relativ kleinen Kader zurückgreifen und hoffen, dass es kein Verletzungspech in den Reihen gibt. Viel wird von Topstürmer Sami Kaartinen abhängen. Ein anderer Topstürmer, Alexei Dimitriev, erst im Sommer von Bietigheim an die Elbe gewechselt, hat auf seine Ausstiegsklausel im Vertrag bestanden und ist nun in die Dienste der Düsseldorfer EG an den Rhein gewechselt. Ein Ersatz wird noch gesucht. Im Tor steht neben den letztjährigen Kevin Nastiuk nun Peter Holmgren, der unter anderem schon in Landsberg gespielt hat. 

Auch zwei der Abwehrspieler sind in Kaufbeuren bekannt. Daniel Woidtke, in Kaufbeuren einst „Rookie des Jahres“, doch der Wechsel in die DEL zur Düsseldorfer EG kam für ihn zu früh, nun will er vom Oberligisten Duisburg wieder den Sprung nach oben schaffen. Ein anderer Akteur, der ebenfalls schon das Kaufbeurer Trikot trug, ist Lukas Slavetinsky, der nach vielen Jahren in Ravensburg nun seit in Januar in Dresden unter Vertrag ist. 

Sieg im Testspiel gegen Peiting 

Letzten Freitag testeten die Joker noch einmal vor eigenem Publikum. Mit 5:0 Toren besiegten sie dabei vor knapp 900 Zuschauern den Oberligisten aus Peiting. Die Joker dominierten das ganze Match und Neuzugang Matt Marquardt konnte überzeugen. Optimal lief es in der Reihe mit Schmidle, Menge und Fröhlich. Einen Hattrick erzielte dabei Daniel Menge (3), Fröhlich und Marquardt hießen die anderen Schützen. Im Tor spielte der starke Maximilian Sigl zu Null. von Werner Mayr

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