Schneebedeckte Plätze machen den Fußballteams zu schaffen

Keine guten Verhältnisse

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So wie den SVK-Frauen Kathrin Höfler (links) und Svea Nannen (rechts) ergeht es derzeit allen Spielern: Der Schnee lässt kein optimales Training zu.

Kaufbeuren/Ostallgäu – Die Ostallgäuer Fußballteams haben momentan alle das gleiche Problem: Schneebedeckte Plätze und die zum Teil widrigen Umstände. Ein optimales Vorbereitungsprogramm sieht hier leider anders aus.

Landesligist Kaufbeuren ist seit zwei Wochen in der Trainingsphase, bestritt allerdings bis dahin nur ein einziges Testspiel gegen den 1. FC Sonthofen, das die SVK mit 3:1 für sich entschied. „Die Bedingungen sind überhaupt nicht gut, einfach zu viel Schnee“, klagt Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner. An ein normales Training sei in keinster Weise zu denken. „Wir sind es aber schon irgendwie gewohnt. Da müssen wir alle durch“, so der 29-Jährige. Mit Kraft-, Ausdauer- und Konditionsübungen halten sich nicht nur die SVK'ler bei Laune. 

Auch beim BSK Olympia Neugablonz freut man sich alles andere als über den Schnee. Ein für vergangenen Samstag angesetztes Testspiel beim TSV Kottern musste abgesagt werden. Der Grund: Zuviel Eis auf dem Kunstrasenplatz. Bisher standen für die Schmuckstädter gerade einmal drei Einheiten auf dem Programm. „Wir waren einmal in der Halle, sind einmal laufen gegangen und standen einmal auf dem Platz, aber da konnten wir nicht viel machen“. BSK-Coach Rrust Miroci muss wie viele andere Übungsleiter improvisieren. „Wir müssen froh sein, wenn wir einmal die Woche in die Halle können.“ 

Vergangenes Jahr waren die Bedingungen für die Fußballteams um ein Vielfaches besser. Jetzt gilt es, das Beste aus der Situation zu machen. Gut für den, der auf einen Kunstrasenplatz zurückgreifen kann. Doch der ist in Neugablonz auch mit Schnee bedeckt und nicht für einen Trainingsbetrieb geeignet. 

Dabei ist auch das für diesen Samstag angesetzte Vorbereitungsspiel der Schmuckstädter gegen den SV Salamander Türkheim gefährdet. Wenn bis dahin der Schnee nicht wegtaut, dürfte sich ein Bespielen des Platzes als äußerst schwierig erweisen. Es kommt noch hinzu, dass am Wochenende das diesjährige Creszentia-Gedächtnisturnier stattfindet. Einige Neugablonzer Spieler kicken dort hobbymäßig mit. „Es kann sein, dass wir dieses Testspiel dann leider eh streichen müssen“, so der Coach. 

Dagegen hofft die SpVgg Kaufbeuren, dass ihr angesetztes Testspiel am Samstag, 14. Februar, in Kempten gegen den Bezirksligisten TSV Mindelheim stattfindet. Die Anstoßzeit steht noch nicht fest, weil noch nicht sicher ist, wie die Belegung und damit die Spielzeiten festgelegt sind. Aus SVK-Sicht steht einem weiteren richtungsweisenden Testspiel nichts mehr im Wege. Bis auf Martin Unglert – er fehlt wegen Prüfungsstress seines Studiums – sind alle Spieler an Bord. 

Auch Michael Stahl, der in der Winterpause vom Bayernligisten TSV Landsberg zurück zu den Wertachstädtern wechselte, wird im Aufgebot von Coach Norbert Schmidbauer stehen. von Stefan Günter

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