Drittes Heimspiel am Sonntag

Serie nach vier Spielen ausgeglichen

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Der ESVK fand nie richtig in die vierte Begegnung hinein und verlor mit 0:3.

Kaufbeuren – Nach vier Partien im Halbfinale zwischen dem ESVK und Riessersee stand es nach vier Spielen ausgeglichen 2:2. Das fünfte Match am Freitagabend in Garmisch-Partenkirchen steht bevor. Auf jeden Fall erwarten die Kaufbeurer Joker den SC Riessersee zum sechsten Spiel am kommenden Sonntag um 18.30 Uhr in der „erdgas schwaben arena“.

Eine wichtige Personalentscheidung konnte ESVK-Geschäftsführer Michael Kreitl am Dienstag bekannt geben. Mit Florin Ketterer, der leider diese Saison verletzungsbedingt nicht mehr zur Verfügung steht, konnte ein starker Akteur gleich für zwei Jahre weiter verpflichtet werden. Der 24-jährige Verteidiger kam seit 2016 in 99 Pflichtspielen beim ESVK auf elf Tore und 29 Vorlagen. Florin gefällt es sehr gut hier, das Umfeld, die Teamkollegen, die Fans und die Stimmung seien top.

Auftaktniederlage

Dass zwei freie Spieltage nicht unbedingt ein Vorteil gegen über den voll im Spielbetrieb befindlichen Gastgebern sein muss, erfuhren die Kaufbeurer Joker und circa 800 Fans des ESVK unter den insgesamt 3407 Zuschauern in Garmisch. Nach einem 2:0-Rückstand keimte im Kaufbeurer Lager nochmals Hoffnung auf, als Max Schmidle gleich zu Beginn des Schlussabschnittes verkürzen konnte. Doch der SCR traf erneut. Tim Wohlgemuth traf sechs Minuten vor Ende zum 3:2. Jetzt war das Match plötzlich wieder offen, zumal die Gastgeber in den Schlussminuten eine Strafzeit bekamen und der ESVK mit zwei Mann mehr angreifen konnte. Doch ein krasser Fehlpass machte alle Chancen zunichte und die Garmischer trafen zum 4:2 ins leere Tor.

Heimsieg gleicht Serie aus

Beim zweiten Aufeinandertreffen in der restlos ausverkauften Arena konnten die Joker dank eines verdienten 5:2-Sieges den Ausgleich bis dahin in der Serie perfekt machen. Mit ganz anderer Körpersprache als zwei Tage zuvor gingen die Joker ins Match. Auf Pass von Schmidle erzielte Christopher Kasten gleich nach 90 Sekunden die Führung. Weiter blieben die Joker am Drücker. Nach 26 Minuten der erste Treffer des SCR durch Müller in Überzahl. Steven Billich erhöhte zehn Minuten später auf 3:1 und nach der zweiten Pause gelang Sami Blomqvist gar das 4:2. In Überzahl kamen die Werdenfelser noch einmal etwas heran, doch Max Schmidle stellte mit dem Treffer zum 5:2 kurz vor Schluss den Sieg sicher.

1:0-Erfolg in Garmisch

Spiel Nummer Drei fand am Montag wieder im Garmischer Olympia Eissport-Zentrum statt. Wie schon die ersten drei Spiele war auch dieses Match von den Chancen auf beiden Seiten sehr ausgeglichen. Wer hätte gedacht, dass der Führungstreffer von Max Schmidle auf Pass von Sami Blom­qvist nach 15 Spielminuten der einzige Treffer an diesem Abend bleiben sollte? SC- Torhüter Nemec und ESVK-Torhüter Stefan Vajs ließen sich fortan nicht mehr überwinden. Vor allem Stefan Vajs zeigte wieder einige Glanzparaden. So holte sich der ESVK mit diesem Auswärtssieg den Heimvorteil vor ungefähr 1000 mitgereisten Jokerfans unter den 4319 Zuschauern im Olympia-Eissportzentrum. Selbst im Corona Filmpalast fieberten ungefähr 150 Fans bei der Live-Übertragung mit dem ESVK.

Heimspiel am Mittwoch verloren

In Spiel Nummer Vier lief am Mittwochabend in Kaufbeuren überhaupt nichts beim ESVK zusammen. Die Joker kamen nie im Spiel an, die Zweikämpfe und der Biss blieben aus. Deshalb konnten die Garmischer einen ungefährdeten und verdienten 3:0-Auswärtssieg in der ausverkauften „erdgas schwaben arena“ feiern. Für ESVK-Trainer Andreas Brockmann waren die Garmischer diesmal in allen Belangen überlegen und haben hochverdient gewonnen. Es gelte nun, das Spiel abzuhaken und den Blick auf die nächsten Spiele zu werfen.

Auch Frankfurt und Bietigheim ausgeglichen

Im anderen Halbfinale stehen sich der SC Bietigheim und die Frankfurter Löwen gegenüber, auch hier steht es nach vier Spielen ausgeglichen 2:2.

Im direkten Abstiegs-Playdown führen die Tölzer Löwen mit drei Siegen gegen die Bayreuth Tigers.

von Werner Mayr

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