Vorteil bei den Jokern – Am Freitag findet das nächste Heimspiel des ESVK statt

6:3-Sieg bringt Ausgleich im Duell

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Endlich wieder Grund zur Freude: Der ESVK siegte am vergangenen Sonntag verdient über die Roten Teufel aus Bad Nauheim im Kampf um den Klassenerhalt.

Kaufbeuren – Dreimal haben die Kaufbeurer Joker während der Hauptrunde erst in der Verlängerung gegen die Roten Teufel verloren. Beim ersten Play-Down-Spiel am Freitag erging es dem ESVK erneut so.

Nach sechzig Minuten stand es Unentschieden und wieder in der Verlängerung hatten die Roten Teufel das glückliche Ende in Form eines 4:3-Sieges für sich. Doch nur zwei Tage später ein verdienter 6:3-Erfolg vor heimischer Kulisse. Damit steht es nach den ersten zwei von maximal sieben Spielen gegen Bad Nauheim ausgeglichen 1:1. 

Schon am Dienstagabend (nach Redaktionsschluss) fand das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams wieder im Colonel-Knight-Stadion in Bad Nauheim statt. 

Beim ersten Spiel am vergangenen Freitag konnten die Kaufbeurer Joker in Bestbesetzung antreten. Nach langer Verletzungspause stürmte wieder Michael Fröhlich an der Seite von Daniel Menge und Max Schmidle. Zwar schnürten die Roten Teufel die Kaufbeurer anfangs gewaltig in ihrem Vertei- digungsdrittel ein und kamen zu etlichen Chancen, doch mitten in diese Drangperiode nutzte Michael Fröhlich die erste echte Chance und traf zur Kaufbeurer Führung. 

Noch in der gleichen Spielminute glichen die Gastgeber aus und nur dank des überragenden Torhüters Stefan Vajs hatte der Spielstand bis zur ersten Pause Bestand. Das zweite Drittel gehörte dann eindeutig den Allgäuern. Wieder war es Michael Fröhlich, der einen Konter zur Jokerführung abschloss. In Überzahl gelang den Nauheimern in der 34. Minute wieder der Ausgleich. Dank seines unermüdlichen kämpferischen Einsatzes konnte Daniel Oppolzer den Puck erobern und über die Zwischenstation Rob Kwiet verwandelte Tim Richter diese Gelegenheit zur 3:2-Führung. 

Die erste Überzahlsituation im letzten Drittel nutzten die Gastgeber eiskalt zum Ausgleich aus. Die restlichen 16 Minuten blieben torlos. In der nachfolgenden Verlängerung hatte zuerst Max Schmidle eine gute Konterchance, scheiterte aber am Torhüter der Nauheimer. Mehr Glück hatte auf der anderen Seite Drew Paris, der mit seinem Treffer in der 64. Minute den Sieg der Nauheimer fixierte. 

Am Sonntag fand Spiel Nummer zwei am Berliner Platz statt. Die Kaufbeurer mussten kurzfristig auf die Spieler Max Schmidle und Martin Heider verzichten, die beide fieberbedingt ausfielen. Die Joker begannen nichtsdestotrotz mit einem heuer selten gesehenen bissigen und zweikampfstarken Auftreten. So fanden sie auch gut ins Spiel und drückten die Gäste in ihre Verteidigungszone. 

Dann eine brenzlige Situation nach sechs Minuten, als der Puck hinter Torhüter Vajs parallel zur Torlinie entlang trudelte. Die beiden Hauptschiris zeigten auf Weiterspielen und erst bei der nächsten Unterbrechung gab ein Linienrichter den Referees zu verstehen, dass er den Puck im Tor gesehen hätte. Daraufhin entschieden sie nachträglich auf Tor. Doch die Joker waren nun noch aggressiver und der Lohn folgte umgehend. Erst traf Jordan Knackstedt, dann Josh Lunden und nach 14 Minuten Tim Richter. 

Gleich nach der Pause erzielten die Gäste in Überzahl den Anschluss und sieben Minuten später folgte noch der Ausgleich. Der ESVK war im zweiten Drittel völlig aus der Spur gekommen, die Roten Teufel bestimmten nun klar das Geschehen. Dank eines sicher stehenden Torhüters Stefan Vajs blieb es jedoch bis zur zweiten Pause bei dem Unentschieden. 

Wieder mit dem Elan des ersten Durchganges kamen die Joker aus der Pause und dominierten nun eindeutig das Geschehen. Endlich ein Treffer in Überzahl, der Torschütze hieß Knackstedt. Nach 48 Minuten dann die Vorentscheidung durch Kapitän Daniel Menge. Fünf Minuten später folgte die endgültige Entscheidung, als der an diesem Abend überragende Daniel Oppolzer die Vorarbeit lieferte und der Kanadier Jordan Knackstedt seinen dritten Treffer in diesem Ziel zum 6:3-Sieg erzielte. 

ESVK-Trainer Juha Nokelainen zeigte sich angetan von dem Auftreten seiner Jungs im ersten und dritten Drittel, die ausschlaggebend für den Erfolg waren. Zufrieden war er neben dem Ausgleich der Serie auch mit der tollen Unterstützung der 1872 Zuschauer. Nachdem am Dienstagabend das dritte Aufeinandertreffen der beiden Teams in Bad Nauheim stattfand, ist der ESVK am Freitagabend ab 19.30 Uhr wieder Gastgeber in der Sparkassen Arena. 

DNL-Team unterliegt Kölner Junghaien 

Zwei knappe Ergebnisse gab es in den beiden letzten Punktspielen für die Kaufbeurer. Am Samstag musste das Penalty-Schießen über den Sieger entscheiden. Nach einem 4:4-Unentschieden nach regulärer Spielzeit plus torloser Verlängerung hatten die Kölner dabei die Nase vorn und siegten mit 5:4 Toren. Die Kaufbeurer Treffer schossen vor 141 Zuschauern Simon Weingärtner (2), Daniel Pfaffengut und Phillip Messing. 

Beim Sonntagsmatch fiel die Entscheidung in der regulären Spielzeit. Dabei siegten die Junghaie vor 138 Zuschauern mit 3:2 Toren. Für den ESVK waren Tim Wohlgemuth und Max Lukes erfolgreich.

von Werner Mayr

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