Letztes Heimspiel mit Zuschauer

Auf Freud folgt Leid

ESVK-Stürmer Markus Schweiger gegen Freiburg.
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ESVK-Stürmer Markus Schweiger erzielte gegen Freiburg seinen ersten Saisontreffer.

Kaufbeuren – Gerade einmal 329 Zuschauer wollten am Freitag den 2:0 Heimsieg des ESV Kaufbeuren gegen den EHC Freiburg verfolgen, bevor bis auf weiteres keine Fans mehr in der erdgas-schwaben-arena zugelassen sind. An der eigenen Chancenverwertung sind die Joker dagegen am Sonntag bei der 2:5 Niederlage bei den Heilbronner Falken gescheitert. 

Die Ausgangslage vor dem Heimspiel gegen Freiburg hätte nicht unterschiedlicher sein können, denn die Gäste kamen mit dem Selbstvertrauen von vier Siegen in Serie, während die Joker zuletzt vier Mal in Folge das Eis als Verlierer verlassen mussten. Seit langer Zeit konnte Trainer Tray Tuomie wieder einmal mit vier Reihen agieren und dabei gab auch der erste 16-jährige Paul Mayer ein beachtliches Debüt im Profi-Eishockey. „Er spielt für sein junges Alter bereits sehr erfahren“, lobt der Kaufbeurer Coach seinen Rookie an diesem Abend.

Es war von Beginn an ein sehr ausgeglichenes Spiel mit guten Torhüterleistungen auf beiden Seiten. Nach einem torlosen Startdrittel erzielte Sami Blomqvist in der 25. Minute das erlösende 1:0 für den ESVK. „Kaufbeuren hat uns im zweiten Drittel mit ihrem harten körperbetonten Spiel etwas beeindruckt“, folgerte Gäste Trainer Robert Hoffmann. Allen voran Simon Schütz, der sich kurz nach der Führung einen Faustkampf mit Scott Allen lieferte und diesen auch als Punktsieger beendete.

Obwohl die Gäste im Mitteldrittel ein Übergewicht an Chancen hatten, ließen die Joker diesmal keinen Treffer zu. „Wir sind heute zum richtigen Zeitpunkt immer Stabil gestanden“, lobte Stürmer Max Oswald das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft. Auch Tuomie sah nach spannenden 60 Minuten eine geschlossene Leistung seiner gesamten Truppe und freute sich natürlich über den ersten Saisontreffer von Markus Schweiger. „Das Tor war unheimlich wichtig für uns als Team und es freut mich für Markus“, sagt der Kaufbeurer Trainer über das entscheidende 2:0 nur 79 Sekunden vor dem Ende. „Wir konnten heute mit einem vollen Line-up viel Tempo machen und haben hart und einfach gespielt“, spricht Max Oswald über das Erfolgsrezept.

Niederlage in Heilbronn

Ohne Punkte musste der ESV Kaufbeuren dagegen am Sonntag die Heimreise aus Heilbronn antreten. Blieben die Joker noch am Freitag gänzlich ohne Gegentor, so lagen die Kaufbeurer bereits bis nach sechs Minuten mit 0:2 im Rückstand. An den berühmten Busbeinen kann es diesmal nicht gelegen haben, dass man den Auftakt durch individuelle Fehler verschlafen hatte. Doch die Joker erspielten sich im Anschluss eine Vielzahl guter Einschussmöglichkeiten und glichen noch im ersten Drittel durch Tyler Spurgeon und Sami Blomqvist zum 2:2 aus.

Im Mitteldrittel nützen die Heilbronner Falken dann zwei Überzahlsituationen um nach 40 Minuten mit einer 4:2 Führung in die zweite Pause zu gehen. Im letzten Drittel mühten sich die Joker zwar um den Anschluss, doch stattdessen gelang den Falken sechs Sekunden vor dem Ende der Treffer zum 5:2 Endstand.

Viel Zeit zur Analyse bleibt dem ESVK nicht, denn bereits am Dienstagabend, 7. Dezember, um 19.30 Uhr müssen die Joker beim EV Landshut antreten. Den aktuellen Spielbericht dazu gibt es auf www.kreisbote.de.

Thomas Schreiber

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