Joker weiterhin siegreich

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Jubel gegen Bayreuth: Zum dritten Mal in Serie gewann der ESVK, ohne ein einziges gegnerisches Tor einstecken zu müssen.

Kaufbeuren – So erfolgreich wie sie in die Länderspielpause (7:0-Sieg über Weißwasser) gegangen sind, so nahmen die Kaufbeurer Joker wieder Fahrt auf und siegten beim EHC Freiburg deutlich mit 4:0 Toren. Die Serie fand dann am Sonntagnachmittag beim 2:0-Erfolg über den EHC Bayreuth seine positive Fortsetzung.

Damit haben die Kaufbeurer in den letzten drei Punktspielen nicht nur alle möglichen neun Punkte eingefahren, sondern auch noch ein phantastisches Torverhältnis von 13:0 Toren vorgelegt, dabei in drei Spielen kein Gegentor bekommen. Auch in der Tabelle spiegelt sich der Erfolgstrend der Kaufbeurer wieder: Nach 17 Spieltagen belegen sie jetzt Rang Neun mit 22 Punkten.

Klarer Auswärtssieg in Freiburg

Den Grundstein für ein erfolgreiches Wochenende legten die Joker schon am Freitagabend beim Gastspiel in Freiburg. Nach längerer Verletzungspause waren Max Schmidle und Max Schäffler wieder mit von der Partie und zudem kam Christoph Kiefersauer aus Ingolstadt zum Team. Dadurch konnte Coach Andreas Brockmann mit vier Angriffsreihen agieren. Dies zahlte sich auch aus, die Freiburger Wölfe wurden dadurch voll gefordert. Doch anfangs musste Torhüter Stefan Vajs sein ganzes Können aufbieten, um die Joker vor einem Rückstand bewahren zu können. Während die Gastgeber keinen Vorteil aus ihrer ersten Überzahl ziehen konnten, machten es die Joker durch einen Treffer von Verteidiger Ondrej Pozivil besser. Die Wölfe drängten nun auf den Ausgleich, doch Jere Laaksonen machte mit einem verdeckten Schlenzer das 0:2 noch vor der ersten Pause. Ein satter Schuss von der blauen Linie durch Kapitän Sebastian Osterloh bescherte dem ESVK den dritten Treffer. Die Freiburger gaben nicht auf, sie stürmten weiter, doch an diesem Abend hätten sie „noch ewig spielen können“, so Freiburgs Coach Leos Sulak, es gelang kein Treffer. Schon in der 44. Minute dann die Vorentscheidung, als Max Schäffler einen Schuss von Simon Schütz zum 4:0 vor 1790 Zuschauern ins gegnerische Netz lenkte.

Arbeitssieg über EHC Bayreuth

Am Ende stand am Sonntag ein hart erarbeiteter, aber verdienter 2:0-Erfolg über den diesjährigen Aufsteiger fest. Max Schmidle gelang schon nach 83 Sekunden den Kaufbeurer Angriffswirbel mit dem ersten Tor abzuschließen. Die optische Überlegenheit konnte dann in Folge nicht in Tore umgesetzt werden. So blieb es bis zur 35. Minute bei diesem Spielstand, ehe Branden Gracel vor 1799 Zuschauern auf den späteren Endstand von 2:0 erhöhen konnte. Die Gäste erzeugten eigentlich nur Torgefahr, wenn sie in Überzahl agieren konnten, doch da war dann spätestens bei Stefan Vajs Endstation, der dabei sein drittes Match in Folge mit einem „shutout“ krönen konnte. ESVK-Trainer Brockmann: „Ein hart erkämpfter Sieg, wir sind jetzt auf dem richtigen Weg!“

ESVK am Freitag nach Garmisch

Ein harter Brocken wartet am Freitagabend in Garmisch auf die Joker. Um 20 Uhr treffen sie in der Olympia-Eishalle auf den SC Riessersee. Der SCR hatte sich in der Länderspielpause noch mit dem finnischen Topstürmer Roope Ranta verstärkt. Zuvor spielte der Finne bei den Lausitzer Füchsen, wo er in 15 Spielen 22 Punkte machte und damit aktuell zu den besten drei Scorern der DEL2 gehört. Im Heimspiel gab es eine deprimierende 0:5-Niederlage, vielleicht läuft es diesmal besser.

DNL-Team holt drei Punkte in Berlin

Nach der 1:5-Niederlage vom Samstag nahmen die Jungs von Trainer Juha Nokelainen einen Tag später beim 1:0-Erfolg über die Eisbären im zweiten Spiel innerhalb von 18 Stunden erfolgreich Revanche. Während am Samstag die Eisbären Juniors dominierten und schon mit vier Toren (davon zwei in Unterzahl) im Vorsprung waren, ehe Markus Lillich acht Minuten vor Ende der Partie vor 107 Zuschauern den Kaufbeurer Ehrentreffer erzielte.

Beim 1:0-Sieg war Thomas Heger kurz vor Ende des zweiten Drittels der Torschütze beim einzigen Treffer an diesem Vormittag. Doch es reichte und die Kaufbeurer konnten vor diesmal 83 Zuschauern drei wertvolle Punkte mit ins Allgäu nehmen. Nach vier Spieltagen in der Endrunde ist der ESVK damit mit sechs Punkten auf Rang Fünf, punktgleich mit dem Vierten, den Eisbären aus Berlin.

von Werner Mayr

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