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Silber und Bronze im Judo

Lebsanft und Stogniev für Süddeutsche qualifiziert

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Dieter Zimmermann (Mitte) freut sich mit Julia Lebsanft und Daniel Stogniev über Silber und Bronze.

Kaufbeuren – Bei den Bayerischen Einzelmeisterschaften der Frauen und Männer in der Altersklasse U21 haben zwei Judoka des TV 1858 Kaufbeuren Podestplätze erreicht. Julia Lebsanft und Daniel Stogniev kehrten mit Silber und Bronze in die Wertachstadt zurück. Beide sind somit für die Süddeutschen Titelkämpfe nominiert.

Acht Athleten waren im Pool A, darunter auch Daniel Stogniev (81 kg). Sie kämpften um den Poolsieg. Ohne große Mühe beendete der TVK’ler sein erstes Duell gegen Robin Ballweg (Obernburg) mit seinem Spezialwurf Uchi mata (Innenschenkelwurf) mit 10:0 Punkten. Doch so locker wie im ersten Kampf machte es ihm Arne Steinbauer aus Altenfurt nicht. Sein Gegner bezwang ihn vorzeitig mit 10:0 Punkten und schickte ihn damit in die Trostrunde. Den Friedberger Florian Mayer schulterte er, warf den Schwarzgurtträger gekonnt auf den Rücken und bekam dafür 10:0 Punkte zu gesprochen. Die Begegnung mit Nikos Molsiadis aus Ingolstadt beendete er mit einem Schulterwurf Seoi nage. Als nächster Kontrahent stand ihm der erfahrene Marc Daniel Gassaev aus Nürnberg gegenüber. Gassaev, der zuletzt in Mannheim Platz drei bei der deutschen Rangliste errungen hatte, war auf den TVK-Judoka gut eingestellt. Im Verlauf des Kampfes gewann Stogniev aber die Oberhand und brachte Gassaev mit Uchi mata sieben Punkten in Rückstand. Dadurch musste er in die Offensive, das nutzte Stogniev konsequent aus und beendete mit einem Hüftwurf (Koshi guruma) den Kampf um Bronze zu seinen Gunsten.

Julia Lebsanft, die derzeit ihre Ausbildung bei der Polizei absolviert, stellte sich in der Gewichtsklasse bis 70 Kilogramm ihren Gegnerinnen. Keine zehn Sekunden dauerte das Duell gegen Franziska Mayer aus Friedberg, welches sie mit Uchi mata beendete. Auch Julia Zörlein (Bayreuth) konnte Lebsanft nicht aufhalten. Die Oberfränkin kam aus einem Haltegriff nicht mehr heraus. Im Halbfinale traf sie auf Paula Deuble (Gröbenzell). Auch hier war die einseitige Begegnung vorzeitig vorbei. Obwohl die TVK’lerin im Finale gegen Maxi Wendeborg aus Friedberg klar die Dominierende war, schaffte es ihre Gegnerin sie in die Bodenlage zu bekommen. Wendeborg setzte zu einer Würgetechnik an, die Lebsanft zur Aufgabe zwang.

Für TVK-Judochef und Trainer Dieter Zimmermann geht das Ergebnis von beiden Athleten in Ordnung. „Beide haben das Ziel erreicht. Dennoch müssen beide noch an ihrem Feinschliff feilen.“ Während Julia Lebsanft am taktischen Verhalten arbeiten müsse, sei es die Aufgabe von Daniel Stogniev, von Anfang an konzentrierter zu agieren. „Denn wer bei der Süddeutschen Meisterschaft mitreden will, muss von der ersten Sekunde an zeigen, wer Chef auf der Matte ist.“

von Stefan Günter

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