Start mit Hindernissen

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Kein Punktspiel für den BSK, aber dafür eine Trainingseinheit auf dem Kunstrasenplatz in Neugablonz.

Kaufbeuren – Der BSK Olympia Neugablonz muss auf seinen Auftakt nach der Winterpause noch warten. Das für Samstag angesetzte Nachholspiel zwischen den Schmuckstädtern als Tabellenzweiter der Fußball-Bezirksliga-Süd und Spitzenreiter TSV Schwaben Augsburg findet nicht statt. Die Spielstätte im Waldstadion ist noch komplett mit Schnee bedeckt. Die SVK plagen Sorgen vor dem Samstagsspiel, schließlich fehlen fünf Spieler.

„Keine Chance hier zu kicken“, so BSK-Coach Uwe Zenkner gegenüber dem Kreisbote. „Ich nehme es so wie es kommt. Der Spielabsage trauere ich jetzt nicht nach.“ Weil Neugablonz in der bisherigen Vorbereitungsphase noch kein einziges Mal mit dem kompletten Kader trainieren, geschweige in einem Testspiel auflaufen konnte, kommen erst langsam die Spieler nach Verletzungen wieder zurück. 

„Gegen Augsburg hätten wir ein Topspiel. Zum jetzigen Zeitpunkt wissen wir noch nicht, wo wir stehen“, erzählt Zenkner. Anstatt des Punktspiels wird es wohl nur eine Trainingseinheit geben. „Viele höherklassige Mannschaften sind schon wieder in den Ligen gefordert, daher gibt es für uns nur diese Alternative“. Trainiert wird daher auf dem Kunstrasenplatz in Neugablonz. Allerdings wird es wohl in einer Woche mit dem Auswärtsspiel beim TSV Mindelheim losgehen. 

SVK: Sorgen vor Anpfiff 

Mit einem dezimierten Kader tritt die SpVgg Kaufbeuren ihre Fahrt am Samstag nach Dinkelsbühl an. Allein fünf Spieler fehlen beim ersten Auftreten nach der Winterpause. Die Mittelfranken stehen als Tabellenletzter nicht nur unter Zugzwang, sondern mit dem Rücken zur Wand. Verloren sie doch vergangenes Wochenende beim regulären Auftakt auswärts in Meitingen deutlich mit 1:6. 

„Dinkelsbühl greift nach dem letzten Strohhalm. Für sie ist es ein weiteres Endspiel gegen die SVK, das wir aber nicht verlieren wollen“, betont Co-Trainer Wolfgang Kress und schiebt die Favoritenrolle gleich beiseite. „Gegen den Tabellenletzten kannst du immer alt ausschauen“. 

Vor rund einem Jahr stand Kaufbeuren vor einer ähnlichen Situation. Damals ging die Fahrt nach Gersthofen, die abgeschlagen ganz unten in der Tabelle lagen. Kaufbeuren kam mit leeren Händen zurück. Doch danach verlor die SVK bis zum Saisonende kein einziges Spiel mehr und kämpfte sich auf den achten Platz. „Das sind zwei ganz unterschiedliche Situationen, die nicht miteinander zu vergleichen sind“, sagt Kapitän Benjamin Kleiner, „wohl wissend, dass wir alles in die Waagschale werfen müssen, um dort nicht zu verlieren“. 

Die personellen Probleme gleich zu Beginn sieht er als eine Chance für andere Spieler. „Wir haben genug Potential in der Mannschaft. Jetzt können sich die Spieler beweisen, die in der Vorbereitungsphase nicht so oft gespielt haben. Diejenigen, die auflaufen, müssen sich aber über 90 Minuten zerreißen“, erwartet Kleiner keinen Selbstläufer in Dinkelsbühl. Schon das Hinspiel verlor Kaufbeuren äußerst bitter. In der Schlussphase kassierte die SVK das 1:2.

von Stefan Günter

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