SVK-Landesliga-Team startet Rückrunde mit einem torlosen Remis

Tendenz steigend

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Gästetorwart Philipp Deeg war an diesem Tag nicht von der SVK zu bezwingen.

Kaufbeuren – Weil der VfB Durach sein Heimspiel gegen Memmingen verlor und die SVK gleichzeitig gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl einen Zähler holte (0:0), hat die SpVgg Kaufbeuren seinen Vorsprung auf die Oberallgäuer auf vier Punkte ausbauen können.

Zwar bleiben die Wertachstädter auf einem Relegationsplatz, doch die Tendenz geht auch nach Spiel vier in Folge unter Interimscoach Norbert Schmidbauer stetig nach oben. 

„Wir haben heute auf jeden Fall einen Punkt gewonnen und nicht zwei Punkte verloren. Es war mir wichtig im direkten Vergleich gegen einen Abstiegskandidaten nicht ins Hintertreffen zu geraten“, so der Übungsleiter. Das Hinspiel bei den Sportfreunden endete zu Saisonbeginn 2:2-Unentschieden. 

Bereits nach zwei Minuten hatte Furkan Kircicek das 1:0 auf dem Fuß, als er alleine auf den gegnerischen Schlussmann Philipp Deeg zulief, ihn umkurvte, doch etwas zu weit nach außen geriet, sodass er aus spitzen Winkel nicht viel ausrichten konnte und ein Dinkelsbühler Abwehrspieler den Angriff rettete. Stets mit Zug zum Tor versteckten sich die Gastgeber keineswegs. Die Mittelfranken standen dagegen sehr tief. In der Folge entwickelte sich ein offensiv geprägtes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Kaufbeurens Lukas Zink haute in der 20. Minute freistehend aus acht Metern den Ball volley über das Tor. Fünf Minuten später kam nach einem Fehlpass der Ostallgäuer Gästestürmer Tim Müller an den Ball. Auch er machte es nicht besser und beförderte die Kugel freistehend aus zehn Metern über das Tor. Drei Minuten später tankte sich erneut SVK-Spieler Furkan Kircicek über die linke Seite durch, doch sein Rückpass verfehlten drei Kaufbeurer. 

Der zweite Durchgang gehörte eindeutig dem Gastgeber, der zwar in der Defensive wie ein Fels in der Brandung stand, aber nach vorne keine Durchschlagskraft entwickeln konnte. In der 76. Minute hatte erneut Furkan Kircicek auf Seiten des Gastgeber den Führungstreffer auf dem Fuß. Auch in der Schlussoffensive drängte die SVK auf den zweiten Sieg unter Coach Schmidbauer. Lukas Zink traf nur das Außennetz, davor haute Lukas Göttle den Ball in den Kaufbeurer Himmel. Für die SVK war es ein Spiel der verpassten Torchancen. Dinkelsbühl ließ nichts mehr zu. „Gegen Dinkelsbühl fehlte es uns an der Leichtigkeit. Die zweite Halbzeit war im Gegensatz zum ersten Durchgang besser“, bilanziert Coach Norbert Schmidbauer. Ob jetzt zwei Punkte verschenkt oder einen gewonnen wurden, die Meinungen gehen durchaus auseinander. Für Abwehrspieler Martin Unglert sei der Punkt wieder gut für die Moral. „Das tut unserem Selbstvertrauen wieder mächtig gut“. Anders sieht es dann doch Kapitän Benjamin Kleiner: „Wenn man alle Faktoren zusammenrechnet, haben wir zwei Punkte liegen lassen. Wir waren die dominierende Mannschaft, hatten klare Torchancen. Nur haben wir das nötige Tor nicht gemacht“, so die Erkenntnis des 28-Jährigen. Deshalb schaue man weiterhin nach vorn. 

Während Kaufbeuren seit 360 Minuten ohne Gegentor geblieben ist, steht nun ein ganz anderer Punkt bei Benjamin Kleiner im Fokus: „Wir müssen jetzt auch in der Offensive wieder für Gefahr sorgen. Daran arbeiten wir hart“. Mit 18 Punkten liegt Kaufbeuren zwar weiterhin auf einem Relegationsplatz, doch hat die SVK weiterhin das Mittelfeld nicht aus den Augen verloren. Am kommenden Sonntag geht es zum Auswärtsspiel gegen den sechstplatzierten FC Gundelfingen. von Stefan Günter

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