SpVgg Kaufbeuren zwingt Stätzling in die Knie

Wichtiger Sieg

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Michael Uhrmann (am Ball) machte ein starkes Spiel gegen den FC Stätzling.

Kaufbeuren – Die SpVgg Kaufbeuren hat nach vier sieglosen Partien wieder gewonnen. Durch den knappen, aber nicht unverdienten 2:1-Heimerfolg gegen den FC Stätzling festigen die Wertachstädter ihren siebten Tabellenplatz.

„Wir haben ein Zeichen gesetzt. Um so einen knappen Erfolg einzufahren, brauchst du einfach alles: Glück, Dusel und Leidenschaft. Am Ende ist es egal, wir haben drei Punkte“, so die Bilanz von Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner.

Die erste Großchance erspielte sich Michael Uhrmann, der in der fünften Minute die Kugel knapp am gegnerischen Gehäuse vorbeischoss. Kaufbeuren blieb weiterhin am Drücker. Erneut war es Uhrmann, der nach einem mustergültigen Pass von Peter Jasenovský die Kugel annahm und Torwart Julian Baumann prüfte. Die anschließende Ecke brachte erneut eine dicke Möglichkeit, als Lukas Greif per Volleyschuss das Spielgerät an die Latte hämmerte (13.). In der 20. Minute wurde Kaufbeuren belohnt. Nachdem Stefan Meisel Stätzlings Schlussmann prüfte, dieser die Kugel nicht festhalten konnte, staubte Lukas Greif zur 1:0-Führung ab. Stätzling fand Mitte der ersten Halbzeit endlich ins Spiel, brachte aber seine Möglichkeiten nicht unter. Wie in der 24. Minute, als die SVK Glück hatte, dass die Gäste nicht das zwischenzeitliche 1:1 markierten. Doch Torwart Frank Schmitt war zur Stelle. In der Folge brachte auch Markus Rolle die Kugel nicht im Kaufbeu­rer Tor unter.

Die Gäste suchten immer wieder den Weg in den gegnerischen Strafraum. Das änderte sich auch nicht im zweiten Durchgang. Der FCS erhöhte den Dauerdruck und ging ein wahnsinniges Tempo. Zwischenzeitlich haute Peter Jasenovský die Kugel freistehend aus zehn Metern über das Tor. Allerdings bereitete der Slowake die 2:0-Führung vor, als er einen Pass direkt in den Lauf von Maximilian Süli spielte, der hier Baumann zur 2:0-Führung überwand (55.). Stätzling kam aber durch ein fragwürdiges Abseitstor, welches Loris Horn erzielte, in der 72. Minute auf 1:2 heran. Glück hatte die SVK, dass der Unparteiische bei einem weiteren klaren Abseitstor (82.) seinen Assistenten überstimmte. „Dieses Tor hätte uns den Sieg gekostet“, lobte Kaufbeurens Coach die absolute Moral seiner Jungs.

Derweil sind es noch drei Partien bis zur wohlverdienten Winterpause. Mit dem TSV Aindling steht am Sonntag, 12. November, das nächste schwere Auswärtsspiel auf dem Programm. Gegen das Team aus dem Landkreis Aichach-Friedberg hat die SVK noch eine Rechnung offen, verloren sie doch in der Vorrunde daheim mit 0:1. Mit derzeit zwölf Punkten steht Aindling als Tabellenvorletzter mit dem Rücken zur Wand.

von Stefan Günter/kb

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