Die Fußballer der SVK feiern mit dem 2:0 über Affing ihren ersten Saisonsieg

Der Knoten ist geplatzt

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Lukas Zink (am Ball) zeigte wie seine Mitspieler im Heimspiel gegen den FC Affing eine ordentliche Leistung.

Kaufbeuren – Nach zwei unnötigen und bitteren Niederlagen gegen den FC Gundelfingen (0:4) und Aufsteiger FC Ichenhausen (1:5), hat die SpVgg Kaufbeuren endlich ihren ersten Dreier in der Tasche.

Beim 2:0 im Heimspiel gegen den FC Affing blieb die SVK nicht nur zum ersten Mal ohne Gegentor, sondern zeigte sich auch wie verwandelt und ließ dem Bayernliga-Absteiger keine Chance. „Es ist für das ganze Team und mich eine große Erleichterung. Die Jungs haben ihr wahres Gesicht wieder gezeigt und gut gearbeitet“, so Cheftrainer Fred Jentzsch nach dem Spiel. Schon nach 20 Minuten zeigte die SVK, dass sie unbedingt ihren ersten Dreier landen wollten. Lukas Greif scheiterte jeweils am gut postierten Affinger Schlussmann Florian Riegel, der seine Mannschaft im Spiel hielt. Es war nur eine Frage der Zeit, wann Kaufbeuren die Führung erzielen würde. Als in der 26. Minute Lukas Göttle gefoult wurde, hatte Alexander Schmidbauer das 1:0 auf dem Fuß. Ein Affinger Gegenspieler fälschte die Kugel noch ab. Auch nach 30 Minuten war von Affing nicht viel zu sehen. 

Kaufbeuren drückte auf die Führung, während die Gäste auf Konter lauerten. Doch in der 36. Minute legte sich Affings Armin Failer den Ball selbst ins Netz. Andere sahen in Fabian Freudling den Torschützen zur verdienten 1:0-Führung der SVK. Nach der Pause setzte im Parkstadion starker Dauerregen, was ein optimales Spiel nicht mehr zuließ. Aber: Kaufbeuren machte da weiter wo sie aufgehört haben. Die SVK setzte auf Konter, um mit schnellem Umschaltspiel zum Erfolg zu kommen. Fabian Freudling hatte das 2:0 auf dem Fuß, doch sein Schuss landete genau beim gegnerischen Torwart. Affings erste und einzige Möglichkeit war in der 83. Minute durch Michael Eibel, der dank eines Missverständnisses in der Hintermannschaft der SVK zum Ball kam, doch diesen am Tor vorbeidrosch. 

Kaufbeurens Abwehr ließ weiterhin nichts mehr zu. Affing war zu harmlos, um Kaufbeuren in Bedrängnis zu bringen. Obwohl Affing den Druck erhöhte, war es Furkan Kircicek, der nach einem Alleingang nur durch ein Foulspiel gestoppt wurde. Schiedsrichter Christian Keck blieb nichts anders übrig, als Armin Failer wegen Notbremse die Rote Karte zu zeigen. Den anschließenden Freistoß verwandelte Alexander Schmidbauer zum 2:0-Endstand in der Nachspielzeit. „Wir standen vor dem Anpfiff gegen Affing schon etwas unter Druck. Aber ich habe ein gutes Gefühl gehabt“, lobt Coach Fred Jentzsch das Auftreten seiner Mannschaft. „Ich denke, wir sind auf einem guten Weg. Die Umstellung im Team hat dann doch was Positives bewirkt“. 

Selbst Martin Unglert konnte nach dem Spiel wieder kräftig durchschnaufen. „Der Sieg war enorm wichtig. Mit nur einem Punkt nach Nördlingen zu fahren, wäre nicht so schön gewesen“, sagte der Co-Kapitän. Nach dem vierten Spieltag liegt Kaufbeuren auf dem 13. Rang, während der TSV Nördlingen mit nur einem Zähler mehr auf dem Konto auf dem elften Platz liegt. Für das Team aus dem Ries war am Wochenende das Allgäu keine Reise wert. Mit 1:6 unterlag das bis dato ungeschlagene Team beim TSV Ottobeuren. Trotz dieses Ergebnisses sieht Coach Fred Jentzsch Nördlingen weiterhin als „absoluten Favoriten“ an. Nördlingen sei ein Mitkandidat um den Aufstieg. „Sie haben eine sehr gute Mannschaft, sind spiel- und laufstark“, unterstreicht der 49-Jährige deren Qualitäten. Nur wenn seine Mannschaft über 90 Minuten alles abruft, würde man am Ende nicht mit leeren Händen da stehen. 

„Wir haben vor Ort nichts zu verlieren“, kann Jentzsch am Mittwoch (30. Juli) wohl wieder auf den gesamten Kader zurückgreifen. Die Partie wird um 1830 Uhr angepfiffen. von Stefan Günter

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