Klares Votum

SVK für Variante eins – Wie 71,14 Prozent der teilnehmenden Vereine

Blick auf einen Fußballplatz.
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Über 70 Prozent der teilnehmenden Vereine stimmten beim Votum des Bayerischen Fußball-Verbandes für Variante eins.

Landkreis – Es ist ein eindeutiges Votum: 71,14 Prozent der beteiligten Vereine haben sich bei einem Meinungsbild des Bayerischen Fußball-Verbandes für die Variante eins ausgesprochen. Dies bedeutet konkret, dass es durch Anwendung der in Paragraph 93 der Spielordnung verankerten Quotienten-Regelung direkte Auf- und Absteiger in den einzelnen Spielklassen gibt und die Relegation ersatzlos entfällt.

Auch die SpVgg Kaufbeuren hat sich für diese Variante entschieden. Warum? „Die Tabelle lügt nicht, da wir sportlich abgestiegen sind“, sagt Sportvorstand Thomas Neumann. Auch sei er gegen eine Aufblähung der Ligen. „Dafür müssten alle Vereine mehr investieren. Hinzu kommt noch eine deutlich höhere Belastung“, deutet der 52-Jährige dabei auf die wohl zahlreichen „Englischen Wochen“, die auf die Mannschaften einprasseln würde. Hätte sich die Mehrheit der bayerischen Vereine auf die Variante zwei entschieden, käme im Fall der SpVgg Kaufbeuren, die somit in der Landesliga-Südwest verblieben wäre, das Herrenteam auf insgesamt 40 Saisonspiele bei 21 eingruppierten Vereine.

107 Allgäuer Vereine haben sich übrigens für die Variante eins entschieden, 36 votierten für die Variante zwei. Die Wahlbeteiligung lag in Schwaben bei knapp 83 Prozent. „Es zeigt deutlich, wie wichtig den schwäbischen Vereinen das Thema ist. Ebenso zeigt es, dass es richtig war, die Vereine bei diesem Entscheidungsprozess einzubinden. Damit konnten wir im Vorstand unsere Entscheidung auch auf der Grundlage eines breiten Meinungsbilds treffen“, so der schwäbische Bezirkschef Dr. Christoph Kern. Noch am vergangenen Dienstag, also am selben Tag der Bekanntgabe, kam der Vorstand zusammen. „Ich hoffe freilich, dass wir nie wieder in eine solche Pandemiesituation kommen und wünsche mir für alle schwäbischen Vereine, dass das Ergebnis wechselseitig respektiert wird und wir gemeinsam nun nach vorne auf einen hoffentlich baldigen gefahrenlosen Saisonbeginn schauen können.“

Bereits am Samstag geht es um das weitere Vorgehen bei den Junioren. Es soll eigene virtuelle Info-Seminare für die Vereine geben. Der Nachwuchsbereich steht in der Tat vor vergleichbaren Herausforderungen. „Wichtig wird es sein, auch hier durch eine transparente Information die anstehenden Abläufe zu kommunizieren. Am Ende soll auch hier eine Lösung gefunden werden, die der Gesamtsituation bei unserem Nachwuchs gerecht wird“, so der Bezirksvorsitzende abschließend.

Stefan Günter

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