Start verschoben

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Gegen die Sportfreunde Dinkelsbühl hat die SVK noch eine Rechnung offen. Das Hinspiel ging in der Schlussphase bitter mit 1:2 verloren.

Kaufbeuren – Nach dem Spielausfall zum Start nach der Winterpause ist die SpVgg Kaufbeuren nicht untätig gewesen. Die Wertachstädter verloren jedoch auch das zweite Duell binnen vier Wochen gegen den 1. FC Sonthofen. Wie schon zu Beginn der Trainingsphase nach der Winterpause, als die SVK mit 0:3 im Oberallgäu das Nachsehen hatte, gab es auch diesmal kein Erfolgserlebnis.

Am Ende gewann Sonthofen mit 4:0. Allerdings musste der Fußball-Landesligist mit einem dezimierten Kader auf dem Kunstrasenplatz antreten. So fehlten neben Dominik Zinner auch Matthias Vetter, Maximilian Ebert und Neuzugang Bora Imamogullari. 

„Max hat Knieprobleme und muss sich orthopädisch behandeln lassen. Wir müssen schauen, wie lange er ausfällt. Es wäre für das Team ein herber Schlag, wenn er länger ausfallen würde“, so Coach Norbert Schmidbauer über Ebert. Mindestens zwei Wochen fällt dagegen Alexander Schmidbauer aus, der sich kurz vor der Pause nach einem Sprint einen Muskelfaserriss zuzog und ausgewechselt werden musste. 

Zu diesem Zeitpunkt führte Sonthofen mit 1:0. Allerdings hatten die Kaufbeurer im ersten Abschnitt drei Großchancen, die sie nicht nutzten. Zu Beginn des zweiten Durchgangs kämpften beide Mannschaften mit dem einsetzenden Schneefall. „Wir sind leider nur noch auf dem Kunstrasenplatz hin und her gerutscht“, sagte Coach Schmidbauer. Grund war, dass einige Spieler das falsche Schuhwerk trugen. Bayernligist Sonthofen nutzte konsequent seine Chancen und erhöhte zwischenzeitlich auf 3:0, ehe ein Eigentor der SVK das Ergebnis zum Ende besiegelte. 

Blick nach vorne 

Nach der Absage gegen den SC Fürstenfeldbruck hat die SVK zum jetzigen Stand zwei Nachholspiele vor der Brust. „Momentan sehe ich das Heimspiel gegen den SV Mering auch gefährdet“, sagt Coach Schmidbauer mit Blick auf den 19. März. Schließlich ist der Platz im Parkstadion noch komplett mit Schnee bedeckt. 

Allerdings steht erst einmal am kommenden Samstag, den 12. März, das schwere Auswärtsspiel beim Tabellenletzten Dinkelsbühl auf dem Programm. Die Mittelfranken verloren ihr Auftaktduell am Wochenende gegen den TSV Meitingen deutlich mit 1:6. 

„In Dinkelsbühl erwartet uns ein enger Platz und eine gleiche Situation wie vor einem Jahr“, erinnert sich Schmidbauer. Denn zum Auftakt nach der Winterpause verlor die SVK beim damaligen Tabellenletzten Gersthofen mit 0:2. „Durch unsere personelle Situation, die wir gerade haben, macht es die Aufgabe auch nicht leichter, wenn wir überhaupt spielen“, merkt er an. 

Ihm sei die aktuelle Situation bewusst. „Die Landesliga ist im Gegensatz zur Vorsaison enger zusammengerückt. Wir wollen natürlich die Relegationsplätze vermeiden.“ Der Übungsleiter weiß, dass sich seine Mannschaft nicht ausruhen kann. Doch auch an ein optimales Training ist derzeit nicht zu denken. Die Wetteraussichten sind weiterhin nicht rosig.

von Stefan Günter

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