Kaufbeurer Fußballerinnen wollen endlich den Coup landen

Der Titel ist zum Greifen nah

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Die Frauen der SpVgg Kaufbeuren haben wie schon im Vorjahr die Endrunde zur Schwäbischen Futsal-Meisterschaften in Günzburg erreicht.

Kaufbeuren – Kaufbeurens Fußball-Frauen greifen bei der Endrunde zur Schwäbischen Futsal-Hallenmeisterschaft in Günzburg in einer Woche (Samstag, 10. Januar) nach dem Titel.

Während die Landesliga-Herren der SVK bei ihrer Vorrunde im Halbfinale am späteren Sieger BSK Olympia Neugablonz mit 3:5 scheiterten, hatten die SVK-Frauen bei ihrer Vorrunde einen Tag später in der Dreifachturnhalle in Neugablonz mehr Glück. Sie holten sich den Turniersieg. Nach 2014 tritt die SpVgg Kaufbeuren nun erneut im schwäbischen Günzburg an. 

Mussten sie sich im vergangenen Jahr im Finale dem TSV Schwaben Augsburg geschlagen geben, so haben es die Frauen um Kapitän Kathrin Höfler dieses Mal wieder selbst in der Hand, den so erhofften Coup zu landen. Im vergangenen Jahr gelang den Herren nach 1984 30 Jahre später wieder ein Sieg bei der „Schwäbischen“. 

Allerdings ist die Aufgabe für die SVK-Frauen im Halbfinale mit Vorjahressieger Schwaben Augsburg zwar schwer, aber machbar. „Wir fahren ohne Druck, aber mit dem nötigen Siegeswillen nach Günzburg“, zeigt sich Höfler dennoch optimistisch. Im Vorjahr war sie nur Zuschauerin. „Mit Schwaben haben wir eine spielstarke Mannschaft vor der Brust“. Während der TSV Pfersee/Augsburg und der FSV Wehringen das Finalturnier um 12.30 Uhr eröffnen, bestreitet die SVK im Anschluss das zweite Halbfinal-Duell. 

Kaufbeuren konnte bei ihrem eigenen Vorrundenturnier den Allgäuer Rivalen FC Memmingen dank eines 2:0-Halbfinalsieges aus dem Wettbewerb werfen. Auch ein weiterer Favorit ist zum Zuschauen verdammt: Der favorisierte FC Augsburg unterlag im zweiten Halbfinale in Neugablonz gegen den FSV Wehringen knapp mit 0:1. Wie schon im Vorjahr verpassten damit die Fuggerstädterinnen den Einzug in die Endrunde. 

Kathrin Höfler von der SpVgg Kaufbeuren hatte vor dem Turnier noch kein gutes Gefühl. „Wir haben im Vorfeld nicht viel trainieren können. Es gab noch einige Abstimmungsprobleme, die wir aber während des Turniers beheben konnten“, betont die 26-Jährige. Dass es dann auch noch zum Sieg reichte, habe sie dann insgeheim doch überrascht. 

Drei Tore erzielte Mannschaftskollegin Melanie Seidler. Sie wurde am Ende zur besten Spielerin des Turniers gekürt. Für die 20-Jährige sei allein die Teilnahme bei der Endrunde in Günzburg wieder etwas besonders. „Wir wollen den Titel holen“, werden für sie die Karten am nächsten Samstag wieder neu gemischt.von Stefan Günter

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