Halbfinale ist Minimalziel

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Auch diesmal müssen Kathrin Höfler (vorne rechts) und ihre SVK-Teamkollegen wieder gegen den FC Memmingen in der Vorrunde ran.

Kaufbeuren – Ein Höhepunkt jagt den Nächsten: Bei den Kaufbeurer Hallentagen in der Neugablonzer Dreifachturnhalle steht am Sonntag ab 15 Uhr die Vorrunde zur Schwäbischen Hallenfutsalmeisterschaft bei den Frauen auf dem Programm. Die SpVgg Kaufbeuren als Ausrichter hat es in ihrer Gruppe mit DJK Breitenthal, FSV Wehringen und FC Memmingen zu tun. In der anderen Gruppe stehen sich TSV Ottobeuren, SC 1946 Biberach, SV 29 Kempten und SV Memmingerberg gegenüber. Die beiden Finalisten sind automatisch für die Endrunde eine Woche später in Günzburg qualifiziert.

„Ich denke, dass wir gute Chancen haben, das Halbfinale zu erreichen“, betont Kapitänin Kathrin Höfler vor Turnierbeginn. Selbst ihre Teamkollegin Jennifer Queisser schlägt in die gleiche Kerbe. „Wir freuen uns vor eigenem Publikum spielen zu können“, sieht die 23-Jährige die SVK in keinster Weise chancenlos.

Coach Peter Feldbrügge: „In der Vorrunde wollen wir jetzt nicht ausscheiden“. Etwa zehn Spielerinnen hat er in seinem Team. Für seine Mannschaft ist die eigene Vorrunde der erste Auftritt in der Hallenrunde 2016/2017. Zum Thema Futsal hat der 51-Jährige seine ganz persönliche Meinung: „Wir haben doch keine Alternative. Es gibt zwar einige Turniere mit Rund-um-Bande, doch das nutzt dir im Endeffekt gar nichts.“ Es gebe bereits schon einige Ligen, wo nur Futsal gespielt werde. Für Jennifer Queisser sei der richtige Mix hier entscheidend: „Technik, Taktik, Schnelligkeit und Ausdauer machen einen Erfolg in der Halle aus“. Hinzu kommt, dass kein Team auf die leichte Schulter genommen werden darf. „Die Halle hat bekanntlich ihre eigenen Gesetze“, macht Feldbrügge deutlich. Vor allem Teamgeist spiele eine große Rolle. „Sicherlich brauchst du auch das nötige Glück dazu.“

Gelassen geht die SVK in dieses Turnier, wenngleich Kathrin Höfler zugibt, dass nicht viel trainiert wurde. „Wenn wir aber alle spielen, dann wollen wir natürlich gewinnen“, hat die Kapitänin auch einen gewissen Ansporn, die Endrunde am 14. Januar in Günzburg zu erreichen. „Das muss jetzt aber nicht auf Biegen und Brechen sein“, betont sie. „Wir müssen eh aufpassen, dass wir uns keine weiteren Verletzungen in der Halle holen.“ Mit Sophia Meichelböck, Alicia Zinth, Sandra Feldbrügge und Sophia De Oliveira da Silva sind vier Spielerinnen noch nicht fit.

von Stefan Günter

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