SVK-Fußballherren verlieren 1:2 gegen Kottern – Lazic wechselt sich ein

Trainer greift aktiv mit ein

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Martin Unglert klärt für die SVK.

Kaufbeuren – „Uns fehlen leider wieder drei Punkte", so die Erkenntnis von SVK-Kaufbeuren Kapitän Benjamin Kleiner nach der knappen 1:2-Auswärtsniederlage beim TSV Kottern.

Aufgrund einer Fersenprellung verharrte der 27-Jährige Kapitän der SVK Benjamin Kleiner bis zur 87. Minute auf der Bank, um mit seiner Einwechslung doch noch das Unmögliche möglich zu machen. Davor musste sich beim Spiel gegen den TSV Kottern sogar Coach Dragan Lazic einwechseln, weil der dünne Kader momentan nicht mehr hergibt. Fehlten doch mit Martin Lerchenmüller, Lukas Göttle, Fabian Hegen, Alexander Günter und Mathias Franke fünf Stammspieler. Dennoch gab sich die SVK in St. Mang nicht auf, obwohl der Gastgeber über weite Strecken der Partie die tonangebende Mannschaft war. 

Bereits in der 12. Minute konnte Kottern durch Sezer Yazir mit 1:0 in Führung gehen. Vorausgegangen war ein individueller Fehler auf Seiten der Kaufbeurer. Doch die SVK zeigte sich überhaupt nicht geschockt, hatte nach anfänglichen Schwierigkeiten und trotz des dünnen Kaders einige Chancen nicht verwerten können. Gleich nach Wiederanpfiff war wohl der Knackpunkt in dieser Partie, als Bernhard Jörg erneut nach einem individuellen Fehler das 2:0 für Kottern besorgte. "Wir haben uns danach das Leben selbst schwer gemacht", meint Benjamin Kleiner. Erst ab der 60 Minute kam Kaufbeuren besser ins Spiel und schaffte durch Christian Sontheimer in der 77. Minute den 1:2-Anschlusstreffer. Doch selbst die Einwechslung von Dragan Lazic brachte nichts mehr, obwohl die Gäste zum Ende der Partie nahe am zweiten Tor waren. 

Kottern bleibt weiterhin zu Hause eine Macht und mit fünf Siegen und einem Unentschieden weiterhin ungeschlagen. „Wir hätten gewinnen müssen“, war für SVK-Coach Dragan Lazic auch aufgrund der vergebenen Chancen wieder mehr möglich gewesen. „Nach dem 0:2 waren wir die klar bessere Mannschaft auf dem Feld“, betont er. Obwohl man alles nach vorne warf, reichte es allerdings nicht einmal zu einem Punkt. „Wir können aber auf die zweite Halbzeit aufbauen“, bilanziert Lazic. Vieles spreche für die Mannschaft, die trotz des dünnen Kaders nie aufgab. Derweil geht für Co-Trainer Fred Jentzsch der Sieg der Kottener in Ordnung. „Das muss man schon anerkennen. Wir haben zu viele Fehler gemacht“, wirkte für ihn die Mannschaft etwas zu verunsichert. „Uns fehlte die Lockerheit“. Nach dem Spiel sei zwar die Enttäuschung noch groß, dennoch könne die SVK mit erhobenen Hauptes nach Hause fahren, so der 48-Jährige. 

Kaufbeuren liegt weiterhin mit 16 Punkten auf Rang elf. „Ich bin weiterhin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Spielen wieder etwas reißen werden“, so Kapitän Benjamin Kleiner. Gegen Aindling und Kottern habe der Mannschaft doch phasenweise das Quäntchen Glück gefehlt. „In dem Team steckt jede Menge Potential“. Weil am kommenden Samstag, 28. September, im Parkstadion eine Leichtathletikveranstaltung stattfindet, wird die Partie gegen den TSV Friedberg nun auswärts ausgetragen. von Stefan Günter

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