SVK ist weiter auf Erfolgskurs

Deutlicher 4:0-Heimerfolg

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Der Kaufbeurer Alexander Schmidbauer (Trikotnummer 4) erzielte per Freistoß das 2:0 gegen Ottobeuren. Der 23-Jährige zeigte schon die Richtung an.

Kaufbeuren – Die herausragende Serie der SpVgg Kaufbeuren bleibt weiterhin bestehen. Auch im zehnten Spiel hintereinander konnten die Wertachstädter nicht bezwungen werden. Selbst der gefürchtete Gegner TSV Ottobeuren hatte diesmal nichts entgegen zu setzen.

Anders als noch im Hinspiel, als die SVK mit 1:3 verlor, gelang ihnen ein überzeugender 4:0-Heimsieg. 

Der Torreigen der Wertachstädter begann in der 23. Minute. Alexander Schmidbauer schickte Furkan Kircicek auf halbrechter Position, der konnte den herauslaufenden Ersatztorhüter Emanuel Berger mit einem Heber zum ersten Mal bezwingen. Sieben Minuten später erzielte Alexander Schmidbauer per Freistoß das 2:0. Direkt nach dem Seitenwechsel machte die SVK den Sack zu (47.). Alexander Schmidbauer führte flach seinen Freistoß aus, Ottobeurens Abwehrspieler reklamierten zwar Abseits, doch die Fahne blieb unten und Maximilian Moll erhöhte auf 3:0. 

Zu einer Chance kam Ottobeuren in der 70. Minute, als Alexander Elsner aus 18 Metern seinen Freistoß weit über das Tor donnerte. Kaufbeuren machte das Spiel und wurde in der 72. Minute mit dem 4:0 belohnt. Obwohl Furkan Kircicek mit der Fußspitze vor Florian Heiß als letzter dran war, wertete der Unparteiische es als Eigentor. 

Nach Gelb-Rot gegen Kaufbeurens Alexander Schmidbauer brachte der Gastgeber das Spiel auch mit zehn Mann locker zu Ende. Die Partie gegen die Unterallgäuer war sogar das sechste Spiel ohne Gegentor. 

Mit 45 Punkten festigen die Kaufbeurer auch den achten Tabellenplatz. Nach vier Jahren gelang der SVK wieder ein Sieg gegen Angstgegner Ottobeuren. „Es tut uns gut, diese Negativserie gegen sie beendet zu haben“, freut sich Mannschaftkapitän Benjamin Kleiner. „Die Mannschaft wollte den Sieg, daher sind wir auch so in die Partie gegangen. Es ist ein gutes Gefühl.“ 

Für Mittelfeldspieler Marcel Halder war das 4:0 am Ende verdient: „Wir konnten frei aufspielen und hatten überhaupt nichts zu verlieren“. Und Abwehrspieler Lukas Göttle ist einfach nur erleichtert, dass der Bann gegen Ottobeuren endlich gebrochen ist. „Obwohl der Klassenerhalt seit dem vergangenen Spiel in Aindling bereits in trockenen Tüchern ist, haben wir weiterhin Spaß. Wir sind kollektiv stark, egal ob defensiv oder auch offensiv“, sei man unter dem Trainergespann Schmidbauer/Kress als Team zusammengewachsen. 

Und was sagt der verantwortliche Coach Norbert Schmidbauer über das 4:0 seiner Mannschaft? „Unser Sieg ist wohl der Tabellensituation geschuldet. Wir konnten ohne Druck aufspielen, dann läuft es auch. Wir haben es relativ entspannt gespielt. Jetzt läuft alles noch per Zugabe.“ Die SpVgg Kaufbeuren bestreitet am kommenden Samstag (16. Mai) um 16 Uhr sein letztes Heimspiel dieser Saison gegen den SC Fürstenfeldbruck.

von Stefan Günter

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