SVK-Herren verlieren 1:4 gegen Konkurrent VfB Durach

Raus aus dem Totopokal

Lukas Zink von der SVK alleine vor dem gegnerischen Tor.

Die SpVgg Kaufbeuren ist aus dem Fußball-Totopokal ausgeschieden. Nach dem glücklichen Weiterkommen über den Bayernliga-Absteiger TSV Kottern, war im Duell gegen den Ligakontrahenten VfB Durach Endstation. Mit 1:4 unterlag die SVK gegen bissige und körperbetonte Oberallgäuer.

Kaufbeuren kann sich nach der Niederlage gegen Durach und dem Ausstieg aus dem Totopokal nun auf den Saisonstart am kommenden Samstag, 20. Juli, beim SC Fürstenfeldbruck optimal vorbereiten. Derweil ist auch die Kapitänsfrage geklärt. Benjamin Kleiner und Martin Unglert bleiben weiterhin in ihrem Amt. So langsam wächst das Team, das in die Spielzeit 2013/2014 geht, zusammen. Noch im vergangenen Jahr war Sebastian Homann bei der U23-Truppe, jetzt hofft er auch auf einen Stammplatz. Große Chancen dem Landesliga-Kader anzugehören, haben die Rückkehrer Lukas Kessler und Martin Lerchenmüller. Auch Lukas Göttle, der in der vergangenen Spielzeit beim TSV Schwabmünchen spielte, ist fest eingeplant. 

Selbst Michael Kares vom BSK Olympia Neugablonz spielte am Sonntag in Durach. Gegen die Oberallgäuer schöpfte Coach Dragan Lazic das gesamte Auwechslungskontingent aus. Schon am Samstag ging es den Spielern beim Blitzturnier an die Substanz. Daher empfand der SVK-Übungsleiter das Auftreten seiner Truppe als „einen guten Test“. Schon zur Pause lag Kaufbeuren mit 1:3 zurück. Den Anschlusstreffer zum zwischenzeitlichen 1:2 erzielte Lukas Zink. „Heute war gegen Durach nichts zu holen. Wir waren nach dem anstrengenden Turniertag zu müde“, meint Lazic, dem allerdings auch die Stockfehler und individuellen Fehler, die auch zu Gegentoren führten, nicht entgangen sind. 

Stürmer Ali Ünal sieht allerdings noch eine Menge Arbeit auf die gesamte Mannschaft. „Wir haben verdient verloren“, ist ihm aber wenige Tage vor dem Saisonstart nicht angst und bange. Ünal konnte in Durach wegen einer Überdehnung des Knies nicht auflaufen. Er wurde geschont. Unterdessen steht die Startelf für Samstag gegen den Bayernliga-Absteiger aus Fürstenfeldbruck noch nicht ganz. „Acht Positionen sind fix, darunter die Abwehr“, hat Lazic jetzt die Qual der Wahl. „Die Landesliga zu halten, ist schon schwer genug“, so der 43-Jährige abschließend. 

SVK-Chef Heinz Burzer war dagegen trotz der am Ende deutlichen Niederlage ganz angetan vom Auftreten der Mannschaft. „Die erste Halbzeit war ganz ansprechbar“. Seiner Meinung nach könne man der Saison etwas ruhiger entgegen blicken als noch vor einem Jahr. „Ich glaube nicht, dass wir in Abstiegsnot geraten. Wir können unbelastet in die neue Spielzeit gehen. Es passt momentan alles von der Stimmung und vom Zusammenhalt her“. Derweil hält Cheftrainer Dragan Lazic weiterhin an Benjamin Kleiner und Martin Unglert als Kapitäne fest. „Es sind die richtigen Leute, deshalb brauche hier diese Personalie nicht ändern“, so der 43-jährige Übungsleiter. Auch Co-Kapitän Martin Unglert fühlt sich weiterhin in diesem Amt bestärkt. „Ich finde es super. Es hat ja auch insbesondere in der letzten Saison hervorragend funktioniert. Benny und ich sind lange im Verein“, macht dem 25-jährigen Studenten dieses so wichtige Amt weiterhin Spaß. „Ich bin richtig stolz darauf“. von Stefan Günter

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