SVK-Fußball-Herren holen Platz drei bei Bayerischer Meisterschaft

"Ein toller Abschluss"

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Die SpVgg Kaufbeuren wurde bei den Bayerischen Futsal-Hallenmeisterschaften am Ende dritter. Sie scheiterte im Halbfinale am späterern Turniersieger Erlbach.

Kaufbeuren/Coburg – Mehr als teuer verkauft hat sich die SVK beim jüngsten Match gegen den SV Erlbach. Im Halbfinale der Bayerischen Meisterschaft im Hallenfußball nach Futsal-Regeln unterlagen die Kaufbeurer 1:5. Trotzdem ist der Herrenchef Thomas Neumann stolz auf seine Mannschaft.

Bei den Bayerischen Futsal-Hallenmeisterschaften in Coburg war das Duell gegen den Landesligisten SV Erlbach am Ende doch zu deutlich. Mit 1:5 verloren die Ostallgäuer dieses entscheidende Halbfinalspiel. Auffallend war, dass die SVK ausgerechnet in dieser Partie zum ersten Mal einem Rückstand hinterherlaufen musste. Dennoch hat sich der Schwäbische Meister mehr als teuer verkauft. „Die Enttäuschung ist überhaupt nicht groß. Warum auch. Ich muss den Jungs ein ganz großes Lob aussprechen. Die SVK ist viertbeste Mannschaft in Bayern“, betont Dragan Lazic, der wie in Günzburg auch diesmal auf dem Parkett stand. 

Trotz einer gewissen Anfangsnervosität vor rund 1100 Zuschauern kam die SVK im ersten Gruppenspiel gegen Gastgeber FC Coburg dann doch langsam in Fahrt. Alexander Günter und Lukas Greif sorgten für einen nie gefährdeten Erfolg. Auch entschied die SVK ihr zweites Gruppenspiel gegen den Bayernligisten SpVgg SV Weiden für sich. Die Ostallgäuer siegten am Ende knapp mit 2:1. 

Christian Sontheimer war der Matchwinner in dieser Partie. Ihm gelangen zwei Tore, wovon er eines mit der Hacke erzielte. Obwohl Weiden nach dem Rückstand nochmals herankam, hielt das Bollwerk der SVK. In der Schlussminute brachte Sontheimer seine Mannschaft auf die Siegerstraße. Durch den Erfolg gegen die Oberpfälzer stand Kaufbeuren schon als erste Mannschaft vorzeitig im Halbfinale. Im letzten Gruppenspiel trennte sich das Team von Unterpleichfeld 2:2-Unentschieden. Dabei gelang den Unterfranken kurz vor Spielende noch das rettende Remis, was für sie der Halbfinaleinzug bedeutete und Weiden somit auf der Strecke blieb. 

In der anderen Gruppe strauchelte ebenfalls mit dem VfL Frohnlach ein Bayernligist. „Wir wollten nicht mit einer Niederlage in unser Halbfinalspiel gehen“, so Coach Fred Jentzsch, der noch von der Sensation träumte. „Es könnte der große Wurf für uns werden“. 

Im Halbfinale gegen den SV Erlbach präsentierte sich Kaufbeuren dann nicht so frisch und hellwach wie in den drei Gruppenspielen zuvor. Schnell lag die SVK mit 0:3 zurück, musste also zum ersten Mal einem Rückstand hinterherlaufen. „Dieses Gefühl haben wir nicht gekannt“, so SVK-Torwart Dennis Motzer. Man habe zu viele Fehler gemacht. „Das können wir nicht abstreiten“, erzählt der 19-Jährige. Erlbach habe verdient gewonnen. „Für uns war es natürlich bitter“. Zudem kassierte Alexander Günter nach einem Foulspiel noch die Rote Karte. 

„Ich glaube, der Knackpunkt war das Tor zum 0:1. Das hat uns dann im Nachhinein überfordert“, so Günter. Für ihn sei das Ergebnis auf jeden Fall zu hoch ausgefallen. „Erlbach war jetzt nicht überragend. Unsere Spielweise war insbesondere im Halbfinale doch zu hektisch“, ist er selbstkritisch. Es sei schade, das Finale nicht erreicht zu haben. Derweil gibt es nur Lobeshymnen für das Auftreten der Kaufbeurer Mannschaft in Coburg. 

Herrenchef Thomas Neumann: „Es war für die Jungs ein tolles Erlebnis. Sie können mit erhobenen Hauptes die Heimreise antreten“. Auch Coach Fred Jentzsch sieht das so: „Schade, dass es nicht für das Finale geklappt hat. Dann wäre vieles möglich gewesen. Die Jungs waren im entscheidenden Spiel nicht präsent“, attestiert er ihnen aber eine tolle Hallenrunde 2013/2014. 

Dennis Motzer, der schon bei der Schwäbischen Futsal-Meisterschaft eine klasse Leistung bot, wurde bei der Bayerischen nun mit dem Titel „bester Torhüter“ ausgezeichnet. Selbst Ali Ünal war Minuten später nach dem Aus nicht mehr so geknickt. „Es ist für uns ein toller Abschluss einer erfolgreichen Hallensaison“. von Stefan Günter

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