SpVgg Kaufbeuren bei Schwäbischer Meisterschaft

Finalticket gesichert

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Die SpVgg Kaufbeuren hat sich bei ihrem eigenen Vorrundenturnier das Finalticket für die Endrunde zur Schwäbischen Hallenmeisterschaft in Günzburg gesichert.

Kaufbeuren – Die Freude ist groß beim Fußball-Landesligisten. Die SpVgg Kaufbeuren hat sich bei ihrem eigenen Vorrundenturnier das Finalticket für die Endrunde zur 34.Schwäbischen Hallenmeisterschaft in Günzburg am kommenden Samstag gesichert.

Die 450 Zuschauer in der Neugablonzer Dreifachturnhalle bekamen das volle Programm im Endspiel zu sehen. Am Ende siegte der Gastgeber knapp, weil der Ex-Kaufbeurer Michael Stahl gleich zu Beginn Nerven zeigte und seinen Siebenmeter verschoss. Mit 1:0 ging Kaufbeuren im Finale gegen den TSV Landsberg in Führung. Christian Sontheimer war der Torschütze. Ali Ünal sorgte mit seinem Treffer für die zwischenzeitliche 2:1-Führung der „Hausherren“. Dabei spuckte der Ex-Kaufbeurer Lukas Kessler der SVK in die Suppe, als er den 2:2-Ausgleichstreffer erzielte. Es ging also in die Verlängerung. Neuzugang und Rückkehrer Alexander Schmidbauer brachte die Ostallgäuer zwar mit 3:2 in Führung, doch Kaufbeuren verstand es nicht das Spiel ruhig und konzentriert über die Zeit zu bringen, sodass die Lechstädter in der Verlängerung noch den Ausgleich erzielten. Es folgte das unange- nehme Siebenmeterschießen, mit einem aus SVK-Sicht mehr als glücklichen Ende. Zoran Vrbanic sorgte mit seinem entscheidenden Treffer dafür, dass die SVK nach vielen Jahren wieder bei einem Endrundenturnier auf schwäbischer Ebene mit dabei ist. Voll des Lobes war Coach Dragan Lazic, der sich selbst mit 43 Jahren noch das Trikot überzog und beherzt auf dem Parkett viele junge Spieler vorführte. „Das war ein tolles Finale“, würdigt er die tolle Leistung seiner Mannschaft. Kaufbeuren erzielte in fünf Spielen 15 Tore. Auch für Ali Ünal war es ein super Erlebnis. „Die Jungs haben sich klasse präsentiert“, war er auch mit der Stimmung und der Atmosphäre in seinem Neugablonzer Wohnzimmer vollends zufrieden. Keinen Auftrag hatte die dritte qualifizierte Landesliga-Mannschaft. Der TSV Mindelheim musste in Neugablonz viele urlaubs- und krankheitsbedingte Ausfälle kompensieren. „Mir war schon irgendwie im Vorfeld klar, dass wir diesmal nichts reißen werden“, so Coach Dominik Deli. Beide Gruppenspiele verloren die Unterallgäuer recht deutlich. „Wir haben verdient verloren“, so der Übungsleiter, der nur mit zwei Landesliga-Akteuren antrat. Mit dem Sieg über Mindelheim und dem Unentschieden gegen den Nachbarn aus Germaringen schaffte der BSK Olympia Neugablonz auch den Sprung ins Halbfinale. Allerdings war dann hier gegen den späteren Sieger Kaufbeuren kein Kraut gewachsen. „So wie wir uns präsentiert haben, bin ich sehr zufrieden“, meint BSK-Trainer Rrust Miroci nach dem Hallenspektakel. Die SVK sei frischer und besser gewesen als wir, zeigte sich der Übungsleiter als fairer Verlierer. Zum besten Torwart des Turniers wurde Dennis Staroweit vom BSK Olympia Neugablonz vor Dennis Motzer von der SpVgg Kaufbeuren gewählt. Den Pokal des besten Turnierspielers nahm Alexander Günter von der SVK mit nach Hause. 

Alles ist möglich – SVK kämpft um den Titel

Neben der SVK und dem TV Erkheim komplettieren der BC Aichach, TSV Kottern, Türkspor Augsburg, TSV Wertingen, die TSG Thannhausen und der FC Augsburg II das Achterfeld. Für SVK-Coach Dragan Lazic ist es eine Premiere. Mit seinen 43 Jahren wird er wohl zu den ältesten aktiven Spielern bei der Runde zählen. Er freut sich auf seine erste Teilnahme als Spielertrainer. „Ich konnte es damals mit dem BSK nicht schaffen“, wird er diesmal wohl anfangs zusammen mit Zoran Vrbanic, Ali Ünal und Alexander Günter auflaufen. „Es ist viel möglich. Wenn wir unsere Leistung in Günzburg abrufen, können wir weit kommen“, so Lazic. Dennoch stehen in dieser Woche drei Trainingseinheiten auf dem Programm. Schließlich will sich die Mannschaft von ihrer besten Seite präsentieren. Nicht alle Teams sind gleich bei ihrem ersten K.O.-Spiel auf der Höhe. Viele verschlafen das Auftaktspiel und sind dann ausgeschieden. „Du kannst auch einen 0:4-Rückstand aufholen oder auch eine Führung schnell verspielen, wenn du nicht auf der Hut bist“, spielt für Lazic die Konzentration eine wichtige Rolle. Übrigens: Mit dem gleichen Team wie in Neugalbonz fährt die SVK zum Finale. „Ich freue mich besonders für Alexander Günter, der nach seiner schweren Verletzung wieder im Team ist“, sieht Thomas Neumann großes Potential in der Mannschaft.von Stefan Günter

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