Westendorfer Ringer holen den Meistertitel in der 2. Bundesliga

Gelungenes "Finale dahoam"

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Haben Grund zum Feiern: Die Westendorfer Ringer holen den Meistertitel in der 2. Bundesliga.

Westendorf – Die Ringer des TSV Westendorf haben sich ein Denkmal gesetzt: Sie gewannen am Samstag (14.12.) den Meistertitel der 2. Bundesliga. „Wir hatten wieder einmal eine super Stimmung in der Halle, dank unserer Fans“, bedankt sich Abteilungsleiter Georg Steiner bei den treuen Anhängern des TSV.

Beim „Finale dahoam“ gelang den Ostallgäuer Ringern vom TSV Westendorf nicht nur ein überzeugender 24:13-Erfolg über Aufsteiger Furtwangen, sondern mit dem 11. Sieg in der laufenden Runde sicherte sich Westendorf in eigener Wirkungsstätte den Meistertitel in der 2. Bundesliga-Süd. 

 „Wir haben so hart für diesen Titel gearbeitet. Selbst heute sind wir wieder über uns hinausgewachsen“, so ein überglücklicher Cheftrainer Philipp Heiß. Er sei sehr stolz auf seine Mannschaft. Selbst Abteilungsleiter Georg Steiner freute sich ausgelassen über den Triumpf der Ringer. Schon zu Saisonbeginn prophezeite er der Mannschaft diese große Hürde zu meistern. Dem TSV Westendorf kam auch zugute, dass sie heuer fast keine Verletzungen zu beklagen hatten. Auch nach den beiden unglücklichen Niederlagen gegen Johannis Nürnberg (H) und Urloffen (A), steckte Westendorf in keiner Weise auf und hatte den Titel weiterhin im Visier. „Die Jungs haben regelmäßig ihre Leistungen abgerufen“, würdigt Georg Steiner das geschlossene Auftreten und natürlich auch die hohe Bereitschaft der Ringer in den letzten Monaten. 

Dabei begann der Kampfabend nicht wie erwartet. Beim Warmmachen verletzte sich Shenol Ali Ahmed am Halswirbel. Dank der ärztlichen Unterstützung und seines unbändigen Willens, die Mannschaft jetzt in der heißen Phase nicht hängen lassen zu wollen, trat er dennoch an – trotz einer leichten Verletzung. Doch sein Gegner forderte ihn überhaupt nicht. Gegen den jungen Vincent Kriner machte er kurzen Prozess und heimste vier Mannschaftspunkte ein. Wie angekündigt waren die Schwarzwälder in den ersten fünf Begegnungen stark aufgestellt. Das spürte auch gleich Radostin Shindov, der sich in der Gewichtsklasse bis 55 Kilogramm Griechisch-römisch der Übermacht seines Gegners Zurab Matcharashvili klar beugen musste.

Im Schwergewicht heimste Patrick Riederler gleich die ersten Punkte für den TSV beim 3:1-Sieg ein. Selbst Christopher Kraemer hatte mit Levan Martanov einen harten Brocken vor sich. Auch hier gingen vier Mannschaftspunkte an die Furtwanger. Fortan gaben die Ostallgäuer keinen Kampf mehr her. Vladislav Metodiev holte bei seinem letzten Kampf in dieser Saison noch einen Sieg. Er überzeugte durch zwei Fünfter-Wertungen. 

Einen Schlüsselkampf entschied dagegen vor der Pause Maximilian Goßner. Er bezwang den mehrfachen Deutschen Juniorenmeister Christian Bösinger knapp mit 2:1 für sich. Zur Pause lag der Gastgeber noch knapp mit 9:10 zurück. Doch das war nur eine Momentaufnahme. Über sich hinaus wuchs Christian Stühle nach der Pause. Gegen den starken Lasha Natasarashvili gewann er knapp mit 2:1. Auch Michael Heiß konnte sich für die Vorrundenniederlage diesmal revanchieren. Gegen Albert Ourrai gelang ihm in der Klasse bis 84 Kilogramm Griechisch-römisch ein Erfolg. 

Unter tosendem Applaus der Fans, Anhänger und Gönner in der restlos ausverkauften TSV-Arena machten Philipp Heiß und Steve Masuch in der Gewichtsklasse bis 74 Kilogramm mit ihren Siegen den Abend perfekt. „Wir hatten wieder einmal eine super Stimmung in der Halle, dank unserer Fans“, bedankt sich Georg Steiner bei den treuen Anhängern des TSV Westendorf. von Stefan Günter

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