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TV Neugablonz ist nun nationaler Faustball-Stützpunkt

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Von: Stefan Günter

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Aus den Händen von DFBL-Vizepräsident Fritz Unger erhält Magnus Elstner (rechts) die Auszeichnung „Nationaler Faustball-Stützpunkt“.
Aus den Händen von DFBL-Vizepräsident Fritz Unger erhält Magnus Elstner (rechts) die Auszeichnung „Nationaler Faustball-Stützpunkt“. © Günter

Kaufbeuren-Neugablonz – Es gibt großartige Nachrichten von Seiten der Faustballer des TV Neugablonz. Die Deutsche Faustball-Liga (DFBL) ernannte den hiesigen Standort zum nationalen Stützpunkt. Dafür war Fritz Unger (Neustadt b. Coburg), Präsident des Bayerischen Turnspiel-Verbandes e.V. und gleichzeitig Vizepräsident der DFBL, extra in die Schmuckstadt gereist. Im Laufe der kürzlich abgehaltenen Bayerischen Meisterschaften (männlich, U18) wurde der TVN ausgezeichnet.

Es war die Initiative von Magnus Elstner, ein Aktiver im Herrenbereich, dass die Faustballer nun ganz offiziell diesen Titel haben. „Ich habe mir die Kriterien angeschaut, die wir erfüllen müssen und dann haben wir uns darauf beworben“, sagte er dem Kreisbote. Weil der TVN einen Leistungssportbetrieb unterhält, hervorragende Jugendarbeit betreibt, ausgebildete Trainer und Schiedsrichter vorweisen kann sowie kontinuierlich Meisterschaften ausrichtet, musste das Präsidium der DFBL nicht lange überlegen. „Es ist ein Dankeschön für die jahrelange Arbeit“, würdigte der Vizepräsident auch das große Engagement der Abteilung innerhalb des Neugablonzer Turnvereins.

Faustballchef Michael Böhm hofft, dass durch den nationalen Stützpunkt wieder viele für den Sport begeistert werden können. „Wir sind im älteren Jugendbereich gut aufgestellt, doch im Minibereich nicht mehr“, verwies er im gleichen Atemzug auf die Coronasituation. Vor der Pandemie seien über 30 Kinder begeistert dabei gewesen. Aktuell sind nur noch drei übriggeblieben. „Wir haben trotzdem eine super Jugendarbeit. Es findet sehr viel auf und neben dem Platz statt, zum Beispiel Hütten- oder Trainingsfahrten“, ist Elstner überzeugt, dass mit dem Stützpunkt nicht nur eine mediale Aufmerksamkeit erreicht wird. „Wir können es dadurch schaffen, aus dem ‚Corona-Loch‘ herauszukommen.“ So werde man aktiv in die Schulen gehen, um für den Faustball auch als Unterrichtsfach zu werben. Die Gespräche laufen bereits, betont Elstner. Denn die Voraussetzungen in der Dreifachturnhalle könnten nicht besser sein.

Ein Aushängeschild des Vereins

TVN-Vorsitzender Jürgen Feldmeier sieht in dem Stützpunkt viel Potenzial. „Ich bin erst einmal sehr stolz darauf. Denn unsere Faustballer gehören zu den Aushängeschildern unseres Vereins. Wir werden sie nach Kräften weiterhin unterstützen“, sagt Feldmeier. Außerdem bestehe der Wunsch, die coronabedingten Einschnitte bei im Kinderbereich hier so groß sind, so der Vorsitzende.

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