SVK überrascht mit einem 3:1 beim FC Memmingen II

Sieg kam zur richtigen Zeit

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Alexander Schmidbauer (Nr. 4 blau) erzielte per Strafstoß das entscheidende 3:1 beim FC Memmingen.

Kaufbeuren – „Wir haben den Druck aus der Mannschaft genommen. Der Sieg kam zum richtigen Zeitpunkt“.

Groß ist die Freude und Erleichterung auch bei Benjamin Kleiner nach dem eher überraschenden 3:1-Auswärtserfolg der SpVgg Kaufbeuren in der Fußball-Landesliga-Südwest beim FC Memmingen. Denn zur Pause lagen die Ostallgäuer noch mit 0:1 zurück. 

Die SVK traf auf eine spielstarke Memminger Mannschaft, die insbesondere im ersten Durchgang mehr Spielanteile verbuchen konnte als die Gäste. Bis auf das Gegentor in der 30. Minute durch Vinko Sapina stand die Abwehr der Kaufbeurer. „Wir haben aus dem Nichts das Gegentor kassiert“, erzählt Benjamin Kleiner. Für ihn sei die erste Halbzeit in Ordnung gewesen. Knackpunkt der Partie war das zwischenzeitliche 1:1 der SVK in 56. Minute durch Lukas Zink. 

Memmingen schaffte es nicht die Führung auszubauen. Doch schon vor dem Ausgleich hatte Kaufbeuren die Möglichkeit drei Großchancen. 180 Sekunden später schafften die Wertachstädter durch Marcel Halder sogar die 2:1-Führung. Memmingen war wie gelähmt, brachte im zweiten Abschnitt nicht viel zusammen. Dagegen lief das Spiel der Kaufbeurer. Lukas Zink wurde in der 69. Minute im gegnerischen Strafraum von den Beinen geholt und Alexander Schmidbauer verwandelte sicher zum vielumjubelten 3:1. 

20 Minuten vor Spielende war der Drop gelutscht und die SVK brachte ihren ersten Sieg nach der Winterpause unter Dach und Fach. „Das war eine super Mannschaftsleistung. Diesen Sieg hat sich das Team erarbeitet“, lobt Coach Norbert Schmidbauer das Auftreten seines Teams. Selbst Mannschaftskapitän Benjamin Kleiner bewertet das ganze Spiel durchweg positiv. „Wir haben uns nach dem missglückten Spiel in Gersthofen gewandelt“, blickt der 29-Jährige nun auf die nächste schwere Aufgabe, die der SVK am kommenden Samstag im heimischen Parkstadion bevorsteht. 

Mit dem VfB Durach wartet ein direkter Konkurrent. Die Oberallgäuer holten jüngst zu Hause ein 1:1-Unentschieden gegen den TSV Ottobeuren. Kaufbeuren liegt in der Tabelle als Vierzehnter fünf Zähler vor Durach. „Auf uns wartet eine schwere, aber nicht unlösbare Aufgabe“, so Benjamin Kleiner. Dagegen sieht Schmidbauer die Partie gegen den VfB als „richtungsweisendes Spiel an, dass wir auf keinen Fall verlieren sollten“. Man werde sich im Training akribisch und hart darauf vorbereiten: „Ich erwarte eine sehr körperbetonte Begegnung“. Der Anstoß am Samstag (28. März) erfolgt um 16 Uhr.

von Stefan Günter

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