Ungefährdeter Sieg des ESVK gegen Kooperationspartner Memmingen

Einige Abschlussschwächen

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Jere Laaksonen traf gegen Memmingen zweimal.

Kaufbeuren – Zweimal innerhalb von 24 Stunden testeten die Kaufbeurer Joker für die neue DEL2 Saison. Beim Spiel am Samstagabend in Rapperswil gab es eine 1:3-Niederlage gegen den Schweizer Top-NLB-Klub. Besser war die Torausbeute am Sonntagabend im Heimspiel gegen die Indians aus Memmingen. Mit 6:0 dominierten die Joker den zum ersten Vorbereitungsmatch angetretenen Neu-Oberligisten.

Rapperswil, der letztjährige Finalist der Nationalliga B, ging in Überzahl in Führung. Danach hatte ESVK Torhüter Stefan Vajs genügend Möglichkeiten, sein Können unter Beweis zu stellen. Immer wieder bewahrte er die Joker vor einem weiteren Rückstand. Obwohl der ESVK im zweiten Drittel einige Chancen auf den Ausgleich hatte, fielen die nächsten Treffer für die Eidgenossen. Erst Verteidiger Mychal Monteith gelang vor der zweiten Pause noch der Anschlusstreffer. Mit einem 3:1-Rückstand ging es in den letzten Spielabschnitt. Vor 730 Zuschauern fielen keine Tore mehr und so blieb es beim verdienten 3:1-Sieg der Gastgeber.

Memminger Indians überfordert

In ihrem ersten Vorbereitungsmatch wehrten sich die Indians so gut es ging. Gegen den schon länger im Trainingsbetrieb befindlichen Zweitligisten, dazu noch ohne die Kaufbeurer Lizenzspieler Lillich, Wohlgemuth und Koziol, die am selbigen Tag in den DNL-Spielen für den Nachwuchs aktiv waren, schwanden die Kräfte der Indians erst im Laufe des Spiels .

Trotzdem stand nach 60 Spielminuten ein ungefährdeter 6:0-Sieg der Hausherren fest. Das Gehäuse der Joker hütete Bastian Kucis und bei den Gästen wechselten sich Joey Vollmer und der ehemalige Kaufbeu­rer Florian Neumann ab. Lange konnten die Indians die Joker vom Toreschießen abhalten, nur Lewis traf im ersten Drittel. Wolter, Laaksonen (2) und wieder Lewis erhöhten dann bis zur zweiten Pause auf 5:0. Den einzigen Treffer im letzten Drittel zum 6:0-Endstand steuerte Sami Blomqvist vor offiziell 1773 Zuschauern bei. Insgesamt war die Chancenauswertung der spielerisch weit überlegenen Joker dennoch sehr dürftig. Auffallend spielten lediglich Steven Billich und Jonas Wolter in diesem Testspiel.

DNL-Team kassiert 15 Gegentore

Zum Auftakt der neuen Saison trat das Kaufbeurer DNL-Team zweimal auf heimischem Eis gegen die Jungadler aus Mannheim antreten. Am Samstag gab es für die Jungs von Trainer Juha Nokelainen eine deftige 0:7-Niederlage vor 188 Zuschauern. Gegen die läuferisch und technisch starken Gäste fanden die Kaufbeurer kein Mittel und verloren klar das Heimspiel.

Am Sonntag lief es dann vor 121 Fans deutlich besser für den ESVK. Nach einem frühen Rückstand schossen die Kaufbeu­rer bis zur Hälfte der Spielzeit eine 4:1-Führung heraus. Leider reichte es am Ende nicht und so gab es mit 6:8 die zweite Niederlage, wobei Tim Wohlgemut (5) und Markus Lillich (4) die erfolgreichsten Scorer waren.

Am Freitag kommen Tölzer Löwen

Zum offiziell letzten Vorbereitungsmatch auf heimischem Eis erwarten die Kaufbeurer Joker am Freitag um 19.30 Uhr den Oberligaaufsteiger und diesjährigen DEL2-Mitkonkurrenten aus Bad Tölz. Es ist nicht nur das letzte Heimspiel in der Saisonvorbereitung, es ist auch das letzte Match am Berliner Platz. Nach 48 Jahren in der ruhmreichen großen Eishalle, in der auch die größten sportlichen Erfolge des ESVK erzielt wurden, heißt es Abschied nehmen, um dann ab 8. Oktober in der halb so großen „erdgas schwaben arena“ nebenan an die sportlichen Erfolge und die Stimmung auf den Rängen der letzten Spielzeit anzuknüpfen.

Als Aufsteiger sind die Tölzer wieder in die zweite Liga zurück gekehrt. Trainer der Tölzer ist Rick Boehm. Mit einer doch wesentlich neuformierten Mannschaft, darunter auch namhafte Neuzugänge, wollen die Isarwinkler auch in der zweiten Liga erfolgreich spielen. Bisher haben sie schon sieben Vorbereitungspartien hinter sich gebracht. Mit je zwei Siegen über den SC Riessersee, die Starbulls aus Rosenheim und den TEV Miesbach gab es schon erste Erfolgserlebnisse. Lediglich gegen die Bietigheim Steelers gab es eine knappe 2:3-Niederlage.

von Werner Mayr

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