Unter den besten 15 Prozent

Stefan Settele aus Baisweil erneut bei Weltmeisterschaft im Extremhindernislauf

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Für das Hindernis „Gibbons“ benötigte Stefan Settele drei Versuche.

London/Baisweil – Am vergangenen Wochenende fand nach 2018 wieder die OCR (Obstacle Course Racing, auf deutsch „Extremhindernislauf“)-Weltmeisterschaft in England in der Nähe von London statt. An der WM im Short Course mit vier Kilometern Laufstrecke und 25 Hindernissen und dem Standard Course mit 15 Kilometern Laufstrecke und 76 Hindernissen nahm auch Stefan Settele (32) aus Baisweil teil, obwohl er wegen einer Verletzung in den letzten zweieinhalb Monaten kaum ein richtiges Lauftraining absolviert hatte. Daneben gab es noch eine Team-WM.

Beim Short Course hatte Settele beim Hindernis „Gibbons“ (siehe Foto) Probleme und brauchte drei Versuche. Dabei musste er zwei Holzstäbe im Hangeln immer eine „Klammer“ weiter stecken und am Ende eine Glocke läuten. Damit landete er in der Altersklasse 30-39 auf Platz 55 von 350 Startern. Nicht ganz zufrieden mit seiner Leistung, aber unter den besten 15 Prozent seiner Altersklasse bei der WM kann sich seine Leistung trotzdem sehen lassen.

Am zweiten Tag beim Standard Course mit 76 Hindernissen standen zehn Grad Celsius und Dauerregen auf dem Programm. „Die gesamte Strecke ist nach und nach im Matsch versunken, Hindernisse waren nass und dreckig“, sagte Settele. Aufgrund der erschwerten Bedingungen konnten nur 23 Prozent aller Teilnehmer alle Hindernisse meistern und das Ziel erreichen. Am Ende stand für Settele ein 57. Platz von 407 Startern, was in der Altersklasse 30-34 ebenfalls die Top 15 Prozent bedeutet. Mit seiner Leistung ist Settele sehr zufrieden, besonders weil die Vorbereitung nicht optimal war.

„Es war ein sehr hartes Wochenende da die Metall-Hindernisse nass und rutschig waren, man verbrauchte somit an jedem Hindernis mehr Kraft als gewohnt und bei den letzten Hindernissen ist ein Großteil der Teilnehmer nur noch verzweifelt“, resümierte Settele. Die Vorfreude auf die EM nächstes Jahr Juni in Trentino/Italien wächst, da Settele die Qualifikation bereits in der Tasche hat. Die WM in Vermont/USA nächstes Jahr ist auch schon in Planung.

Insgesamt nahmen an der WM circa 2500 Starter aus 60 Ländern teil. Geschätzt reisten 80 Teilnehmer aus ganz Deutschland an, die sich zuvor bei diversen Läufen qualifiziert hatten.

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