Joker bezwingen die Starbulls aus Rosenheim

ESVK setzt Aufwärtstrend fort

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Der Einsatz gegen die Starbulls Rosenheim hat sich gelohnt.

Kaufbeuren – Die Aufholjagd des ESVK in der DEL 2 unter ihrem neuen Trainer Kari Rauhanen hält an. Beim Auswärtsmatch am Freitagabend trennten den ESVK nur Sekunden von einem Punktgewinn in Frankfurt, aber zuhause erkämpften sich die Joker einen verdienten 4:3-Sieg gegen die Starbulls aus Rosenheim.

In der Tabellensituation bleiben die Kaufbeurer noch auf dem 13. Rang, haben aber jetzt drei Punkte Vorsprung auf den Letzten aus Heilbronn und auf Crimmitschau fehlen noch sieben Punkte. Immerhin wurden die beiden letzten Heimspiele gewonnen und die Joker können wieder jubeln. 

Starbulls niedergekämpft 

Wichtige drei Punkte, vor allem auch für die Moral der Joker gelangen am Sonntagabend vor 1564 Zuschauern gegen die Rosenheimer. Nach Chancen auf beiden Seiten zu Spielbeginn war es Max Schmidle, der in Überzahl die Führung markierte. Durch Unsicherheiten in der Kaufbeurer Abwehr gelangen den Gästen noch zwei Treffer im ersten Abschnitt. Das zweite Drittel lief erfolgreicher, zweimal Michael Fröhlich und Tim Richter erhöhten auf 4:2. Im zweiten Drittel fiel dann noch Stefan Loibl wegen einer Verletzung aus. Durch den Anschlusstreffer kurz vor der Pause witterte das Team von Gästetrainer Franz Steer noch einmal ihre Chance. Doch im letzten Durchgang fiel kein Treffer mehr und die Joker konnten dank enormem Kampfgeist, Einsatz und Glück des Tüchtigen den Vorsprung über die Zeit retten. 

ESVK mit Pech in Frankfurt 

Schade kann man nur sagen! Bis 20 Sekunden vor Spielende stand es noch 3:3-Unentschieden und ein Punktgewinn für die Kaufbeurer war greifbar nah. Nach einer Strafzeit gegen Snetsinger bekamen die Joker in Unterzahl dann das Gegentor und somit war der Traum vom Punktgewinn passé. Das 5:3 der Löwen fiel drei Sekunden vor Ende dann ins verwaiste Jokergehäuse. Der Spielbeginn hatte es schon in sich. Die gastgebenden Löwen fingen einen Fehlpass im Spielaufbau der Joker ab, gingen so frühzeitig in Führung und erhöhten in der 12. Minute auf 2:0. Erst Michael Fröhlich gelang nach gutem Spiel der Joker mit mehreren Chancen im zweiten Drittel der Anschlusstreffer. Doch die Freude währte nur kurz – prompt folgte der nächste Treffer der Löwen. Nun waren die Joker wieder an der Reihe. Zuerst tunnelte Brad Snetsinger den Frankfurter Torhüter, dann traf Stefan Loibl mit einem Schuss ins Kreuzeck zum 3:3-Ausgleich. Im letzten Spielabschnitt wollten beide Teams den Sieg und erspielten sich auch Chancen dazu. Pech hatte ESVK-Stürmer Matt Marquardt, als er nur den Innenpfosten traf und beim nächsten Angriff nach einem Alleingang an Löwen-Torhüter Orre scheiterte. Dann folgte die Schlussminute mit den zwei Gegentoren und dem schmeichelhaften Sieg der Frankfurter Löwen vor 3606 Zuschauern. 

Freitag kommen die Roten Teufel 

Kommenden Freitagabend (19. Dezember) erwarten die Kaufbeurer den EC Bad Nauheim. Spielbeginn ist um 19.30 Uhr in der Sparkassen Arena. Bereits zum zweiten Mal treten die Hessen im Allgäu an. Beim ersten Match vor vier Wochen mussten sich die Joker in der Verlängerung mit 1:2 geschlagen geben, das Auswärtsmatch gegen selbigen Gegner endete im September mit einer 2:4- Niederlage für den ESVK. Die Hessen haben immerhin schon 39 Punkte. 

DNL-Team gegen Rosenheim erfolglos 

In Rosenheim verloren die Kaufbeurer am Samstag knapp mit 3:2 Toren. Vor 59 Zuschauern ging der ESVK nach einem torlosen ersten Drittel mit einem Blitzstart im zweiten Durchgang nach nur 12 Sekunden durch Daniel Pfaffengut in Führung. Die Gastgeber kamen dann zu zwei Treffern. ESVK-Verteidiger Philipp Keil konnte sieben Minuten vor Ende zum 2:2 ausgleichen. Als dann die Kaufbeurer in Unterzahl agieren mussten, nutzte Rosenheim diese Chance und erzielte den Siegtreffer. Beim Rückspiel am vergangenen Sonntagmittag in Kaufbeuren wurden die Cracks von Trainer Juha Nokelainen kalt erwischt. Einmal in Unterzahl, sowie zweimal in Überzahl erfolgreich war quasi durch das 0:3 schon nach dem ersten Drittel der Spielausgang vorgezeichnet. Dank einer Energieleistung glichen die Kaufbeurer durch Treffer von Ketzler, Pfaffengut und Weyen zum 3:3 nach 30 Minuten aus. Damit war der Torhunger des ESVK gestillt und die Gäste trafen vor 103 Zuschauern noch viermal und kamen so zu ihrem 7:3-Sieg. von Werner Mayr

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