Ein bekanntes Gesicht

Verteidiger Simon Schütz entscheidet sich für den ESVK

Simon Schütz, ESVK
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Simon Schütz hat schon seinen Platz in der Kabine des ESVK gefunden.

Kaufbeuren – Neuzugang Simon Schütz ist in Kaufbeuren bereits ein bekanntes Gesicht, denn der Verteidiger absolvierte für die Joker bereits über 100 Spiele in der DEL 2. Als einen Rückschritt möchte der 23-Jährige seinen Wechsel von Ingolstadt in die DEL 2 auf keinen Fall beschreiben, vielmehr sieht er darin eine gute Chance noch einmal richtig durchzustarten.

„Ich hatte in der DEL im Schnitt lediglich acht bis zehn Minuten Eiszeit pro Spiel, das war mir einfach zu wenig. In Kaufbeuren möchte ich wieder mehr spielen und einfach Spaß haben“, beschreibt Simon Schütz seine vorrangigen Ziele für die neue Saison. Vor allem gehe er mit einem guten Gefühl an seine neue Aufgabe heran, denn der ESVK hatte sich zuvor intensiv um ihn bemüht. „Mein Agent Martin Ancicka hat mir immer wieder gesagt, dass sich der Michael Kreitl gemeldet hat, das hat mir ein positives Gefühl für den Wechsel nach Kaufbeuren gegeben“, berichtet der gebürtige Regensburger. Zudem konnte er im Allgäu bereits viele positive Erfahrungen sammeln.

Mit 17 Jahren debütierte er mit einer Förderlizenz ausgestattet zum ersten Mal für die Joker und wurde gleich ins kalte Wasser des Abstiegskampf geworfen. „Die Serie gegen Heilbronn war damals brutal, aber auch der Einzug ins Halbfinale in den Jahren darauf hat viele tolle Erinnerungen hinterlassen. Gerade in dieser Zeit konnte ich mich am meisten entwickeln“, beschreibt der sympathische Sportler seine ersten Erfahrungen in Kaufbeuren. Gerne erinnert er sich auch an die Unterbringung im Landgasthof Hubertus zurück, als er während der Woche zwischen Ingolstadt und Kaufbeuren pendeln musste. „Der Thomas Petrich ist ein unglaublicher Mensch, der sich gut um mich gekümmert hat“, lobt Schütz das damalige Engagement des ESVK-Gesellschafters. Übrigens auch ein Kriterium, sich wieder für den ESVK zu entscheiden.

Führungsrolle

Sportlich nimmt Schütz nun eine andere Rolle ein, denn trotz seines jungen Alters von erst 23 Jahren ist ihm in Kaufbeuren schon eine gewisse Führungsrolle angedacht. „Ich möchte Verantwortung übernehmen und auch den jungen Spielern helfen, denn ich weiß aus meinen Anfängen, wie wichtig es ist, wertvolle Tipps zu bekommen“, sagt Schütz über seine neue Aufgabe. Beim ESVK ist man jedoch überzeugt davon, dass der 23-Jährige die Fußstapfen eines Julian Eichinger oder Florin Ketterer ausfüllen wird. „Simon hat alle Anlagen, um in der DEL2 ein sehr guter Verteidiger zu sein. Dabei hat er seine Stärken genauso in der Defensive wie in der Offensive und auch seine läuferischen Fähigkeiten sind sehr gut“, beschreibt Geschäftsführer Michael Kreitl seinen Neuzugang.

Gut gerüstet

„Ich fühle mich im Spiel eigentlich in jedem Drittel wohl“, sagt der Verteidiger, der auch gerne mal zum spektakulären Spiel neigt. Sportlich sieht er sich gut gerüstet, denn das Sommertraining hat er noch über weite Strecken in Ingolstadt mit Kollegen in der Cross Fit Box absolviert, mit der er in den vergangenen Jahren gute Erfahrungen gemacht hat. Zusammen mit Freundin Julia hat er bereits seine Wohnung in Kaufbeuren bezogen und nun zählt er bereits die letzten Tage vor dem Trainingsauftakt herunter. Doch am meisten wünscht er sich wieder eine Saison mit Fans im Stadion.

Thomas Schreiber

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