Volleyballteams aus Obergünzburg und Mauerstetten wollen nachlegen

Siegreich und oben dabei

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Spielszene zwischen Mauerstetten und Bamberg. Der Punkt ging an den SVM.

Mauerstetten – Die Volleyball-Regionalliga-Südost der Damen ist momentan fest in Allgäuer Hand. An der Spitze liegt derzeit der TSV Obergünzburg, der sich am vergangenen Spieltag klar und deutlich gegen den FSV Marktoffingen durchsetzte. Auch Aufsteiger SV Mauerstetten nimmt als Tabellendritter gehörig an Fahrt auf.

Das Team von Peter Maiershofer setzte sich in einer spannenden Partie gegen die Ballarinas Bamberg durch. Komplettiert wird das Trio durch den TSV Sont­hofen II, der sich momentan mit drei Punkten Rückstand auf die Günztalerinnen auf Rang zwei befindet.

Einfach war es nicht gegen die Gäste aus Oberfranken. Einen Tag nach der 1:3-Niederlage in Sonthofen trat Bamberg in Mauerstetten an. Das Team von Aliu Bekim verkaufte sich so teuer wie möglich. Am Ende holte sich der SVM jeden Durchgang knapp mit 25:23. Mauerstetten habe eine super Mannschaft, sagte Bekim nach dem Spiel. Sein Team stand am Ende mit leeren Händen da. Sein Gegenüber, Mauerstettens Trainer Peter Maiershofer, gratulierte den Bambergern zu einem starken Auftritt. „Das ist eine tolle Truppe. Sie hat um jeden Ball gekämpft.“ Knackpunkt sei aus seiner Sicht der zweite Satz gewesen. „Der Gegner hat schon mit zehn Punkten geführt und diesen Durchgang unglücklich abgegeben.“ Der Aufsteiger hat jetzt am Wochenende zwei Spiele vor sich. Während es am Samstag, 2. Dezember, nach Marktoffingen geht, erwartet der SVM am Sonntag um 16 Uhr daheim im Sonnenhof den SV Esting zum Schlagabtausch.

Siebter Saisonsieg

Der TSV Obergünzburg bleibt auch nach dem achten Spieltag Tabellenführer. Souverän präsentierte sich der Ligaprimus vor eigenem Publikum gegen den FSV Marktoffingen. Die Anreise der Gäste dauerte länger als das eigentlich Match selbst. Nach rund einer Stunde war der Drops zu Gunsten der Günztalerinnen gelutscht. Mit 25:11, 25:19 und 25:6 holte sich Obergünzburg drei weitere Punkte. „Wir haben nichts anbrennen lassen“, freut sich Mannschaftsführerin Miriam Amann über den Heimsieg. Cheftrainer Juraj Misik ergänzt: „Im zweiten Satz hat Marktoffingen noch mal richtig gebissen, aber wir haben die Partie kontrolliert und selbst der dritte Durchgang war einfach fehlerlos“, attestiert er der Mannschaft einen tollen Auftritt. „Ich hatte nie das Gefühl, dass wir das Spiel verlieren würden.“

Bis jetzt ist Obergünzburg zuhause noch ungeschlagen. Das soll sich auch am Sonntag, 3. Dezember, im Spitzenspiel gegen den TSV Sonthofen II nicht ändern. „Hier wird es sich zeigen. Es stehen sich zwei ausgeglichene Mannschaften gegenüber“, macht Misik deutlich. Spielbeginn in der Sporthalle am Nikolausberg ist um 14.30 Uhr.

von Stefan Günter

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