ESVK verliert gegen Heilbronner Falken und Towerstars jeweils 2:3

Kampfgeist wird nicht belohnt

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Der Einsatz stimmte: Der ESVK im Sturm auf das Tor der Heilbronner Falken.

Kaufbeuren – Weiter abwärts geht es in der Tabelle für den ESV Kaufbeuren. Nach den Niederlagen Nummer Fünf und Sechs in Folge, bedeutet dies jetzt nur noch Rang zehn mit zwölf Punkten und 26:40 Toren. Sowohl in Ravensburg, als auch zuhause gegen Heilbronn wurden beide Spiele jeweils mit 2:3 Toren verloren.

Unnötige Heimniederlage 

Völlig unnötig war dabei die 2:3-Niederlage zuhause am Sonntagabend. Der Gast aus Heilbronn entpuppte sich als das bisher schwächste Gästeteam am Berliner Platz. Trotzdem schafften es die Joker nicht, die vielfach sich bietenden Chancen in Tore zu verwandeln. Deshalb siegten die Heilbronner Falken, weil sie rigoros die Fehler der Kaufbeurer zu nutzen wussten. Mit einem Rückstand ging es in das zweite Drittel. Als die Joker sich in numerischer Überlegenheit befanden und auf den Ausgleich drängten, nutzten die Falken einen Konter und überwanden Jokertorhüter Maximilian Sigl mit dem altbekannten Bauerntrick. Zur Freude der nur noch 1255 Zuschauer verkürzte Matt Marquardt auf 1:2. Der nimmermüde Einsatz der Joker wurde mit dem Ausgleich durch Daniel Pfaffengut in der 45. Minute belohnt. Im letzten Drittel wollten die Kaufbeurer den Sieg. Mit viel Druck nach vorn boten sich auch einige Chancen, doch mitten in der Drangperiode führte ein kapitaler Aufbau-Fehlpass direkt zum Gegner zum nicht mehr geglaubten Siegtreffer der Heilbronner Falken. ESVK-Trainer Uli Egen konnte bezüglich der Einstellung und des Engagements seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, die sich aber durch individuelle Fehler selbst um den Lohn brachte. 

Einsatz wurde nicht belohnt 

Schon zwei Tage zuvor sahen die mitgereisten Fans des ESVK in Ravensburg einen ganz anderen Auftritt ihrer Joker gegenüber den letzten Spielen. Mit viel Einsatz und Kampfgeist boten sie den favorisierten Towerstars in Ravensburg Paroli. Diesmal konnten die Kauf- beurer mit Stefan Loibl wieder auf einen Straubinger Stürmer zurückgreifen. ESVK-Trainer Uli Egen setzte Loibl für den verletzt pausierenden Michael Fröhlich in die zweite Sturmreihe mit Menge und Schmidle. Das passte auch perfekt, denn schon nach 82 Sekunden überwand Max Schmidle Ravensburgs Torhüter Rohde. Dabei blieb es bis zu Beginn des zweiten Durchganges. Hier konnten die Gastgeber gleich eine Überzahlsituation zum Ausgleich nutzen. Dabei verletzte sich der Kaufbeurer Torhüter Stefan Vajs und räumte seinen Platz für Max Sigl. Die Joker legten zehn Minuten später durch Kapitän Daniel Menge zum 2:1 nach und hielten das Match vor 2345 Zuschauern offen. Ausgerechnet kurz vor Ende des zweiten Drittels gelang den Gast- gebern noch der Ausgleich, was auch Trainer Uli Egen nach Spielschluss als Knackpunkt des Spielverlaufes auswies. Dem 3:2-Treffer der Towerstars konnten die Joker außer einer Großchance von Matt Marquardt dann nichts mehr entgegen setzen. 

Freitag nach Bietigheim 

Nur ein Spiel steht für die Joker Joker am Wochenende auf dem Spielplan. Das ursprünglich geplante Sonntagsmatch zuhause gegen die Fischtowns aus Bremerhaven wurde auf Dienstag, den 28. Oktober verlegt. Deshalb müssen die Joker nur einmal ran, doch der Gegner hat es in sich. Das Team unter Trainer Kevin Gaudet wurde gezielt verstärkt und soll heuer wieder ganz oben mitspielen. Bisher passt es ganz gut, denn mit 25 Punkten führen sie die Tabelle an. Zuhause sind die Steelers eine Macht und gaben noch keinen einzigen Punkt ab. Auswärts gab es lediglich in Ravensburg, Rosenheim und in Bremerhaven Punkteinbußen. Zuletzt dominierten die Steelers in Bremerhaven mit einem 5:0 Sieg. 

DNL-Team siegt in Landshut 

Am Samstag gab es auf eigenem Eis eine 2:6 Niederlage gegen den EV Regensburg. Den Führungstreffer der Gäste konnte Kevin Steiner mit seinem Treffer in der 23. Minute vor 153 Zuschauern noch ausgleichen. Doch zu Beginn des letzten Drittels legten die Regensburger zwei Treffer nach. Jonas Lautenbacher konnte für den ESVK noch einmal verkürzen, doch in den letzten fünf Spielminuten trafen die Gäste noch dreimal und entführten somit alle drei Punkte. Am Sonntag siegten die Kaufbeurer beim Match in Landshut mit 4:1 Toren. Trotz der frühen Führung der Gastgeber blieben die Kaufbeurer konzentriert und gewannen verdient durch Treffer von Lucas (2), Heger und Gasser. von Werner Mayr

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