Die Joker müssen am Mittwoch zuhause gegen Nauheim ran

Der ESVK muss weiterkämpfen

+
ESVK-Stürmer Michael Fröhlich traf am Freitag gleich zweimal für die Joker gegen Bad Nauheim.

Kaufbeuren – Es bleibt weiter spannend! In der Play-Down-Serie des ESVK gegen die Roten Teufel Bad Nauheim steht es nach fünf gespielten Partien nun 3:2 für die Nauheimer. Durch einen fulminanten Start mit einer schnellen zwei-Tore-Führung sicherten sich die Joker am Freitagabend einen 7:4-Erfolg.

Zwei Tage später dann Spiel Nummer Fünf, diesmal wieder im Colonel Knight Stadion in Bad Nauheim. Mit dem Fußballergebnis 1:0 unterlagen die Joker den Gastgebern. Während nun in der anderen Play-Down-Serie sich der ETC Crimmitschau mit 4:1 Siegen über die Heilbronner Falken in die Sommerpause verabschiedet hat, müssen die Heilbronner nun noch auf ihren nächsten Play-Down-Gegner warten. 

Erneute Heimstärke der Joker 

Wie schon im ersten Heimmatch der Serie, hielten die Kaufbeurer Joker beim zweiten Match am Berliner Platz am Freitagabend den Sieg am Ort fest. Diesmal kamen 2102 Zuschauer in die alte Arena, um ihren ESVK im Abstiegskampf mental zu unterstützen. 

Trainer Juha Nokelainen musste auf die gesperrten Daniel Pfaffengut und Jordan Knackstedt verzichten. Dafür liefen die zuletzt krankheitsbedingt fehlenden Martin Heider und Max Schmidle wieder auf. Zusätzlich wurden noch die DNL-Akteure Denis Pfaffengut, Wayne Lucas, Edwin Gutar und Simon Weingärtner in den Kader der Joker berufen. Es fehlte nur noch krankheitsbedingt Jonas Lautenbacher. 

Das Match begann mit einem Traumstart für die Kaufbeurer. Nach nur 34 Sekunden reagierte Michael Fröhlich am schnellsten und traf für die Joker. Nur Sekunden später traf Tim Richter mit der Rückhand zum 2:0. In den nachfolgenden Minuten unternahmen die Joker nun einen wahren Sturmlauf auf das Gästetor. Trotz mehreren guten Chancen wollte das dritte Tor nicht fallen. Die Strafe folgte auf dem Fuß, denn aus dem Nichts heraus gelang den Gästen der Anschlusstreffer und in der zweiten Überzahl trafen sie sogar noch zum 2:2-Ausgleich. 

Spannend blieb es auch im zweiten Drittel, denn nach dem Führungstreffer der Roten Teufel glich Daniel Oppolzer nach 35 Minuten aus. Doch kurz vor der Pause die erneute Führung durch die Gäste. Mit einem unbedingten Siegeswillen kamen die Kaufbeurer aus der Kabine. Zuerst traf Josh Lunden, dann Michael Fröhlich mit einem Konter nach 49 Minuten zum 5:4. Nun wurde es noch einmal richtig heiß, denn nun folgten gute Chancen auf beiden Seiten, beide Teams gaben alles. 

Als dann die Roten Teufel kurz von Schluss in Überzahl drängten, schloss Michael Kreitl einen Konter erfolgreich ab. Max Schmidle setzte nun mit dem 7:4 ins nachfolgend verwaiste Gästetor zwei Minuten vor dem Ende den Schlusspunkt vor einem begeisterndem Publikum. ESVK-Trainer Nokelainen lobte die begeisterungsfähige Kaufbeurer Anhängerschaft und sah das dritte Drittel als spielentscheidend zugunsten der Joker an. 

Niederlage in Bad Nauheim 

ESVK-Trainer Nokelainen sagte nach dem gewonnenen Heimspiel, dass jetzt mal ein Sieg in Bad Nauheim fällig sei. Fast wäre sein Wunsch in Erfüllung gegangen. Ein erstes Drittel, indem beide Mannschaften auf Augenhöhe agierten, doch einmal passten die Joker nicht auf und die Kaufbeurer fingen in Überzahl einen Gegentreffer ein. Dies sollte dann der einzige Treffer in den sechzig Minuten sein. Obwohl die Joker am Ende 96 Sekunden in Überzahl spielen konnten, blieb ihnen der Ausgleich verwehrt und die Gastgeber konnten vor 2488 Zuschauern mit dem Sieg, wenn auch hauchdünn, in der Serie wieder in Führung gehen. Beide Spiele in Nauheim gingen nur mit einem Tor Unterschied an die Hessen. 

Mittwoch wieder am Berliner Platz 

Spiel Nummer Sechs der Serie findet am heutigen Mittwoch ab 19.30 Uhr wieder am Berliner Platz statt. Nur mit einem neuerlichen Heimsieg könnte der ESVK ein alles entscheidendes siebtes Match am Freitag in Bad Nauheim erzwingen. 

ESVK-Nachwuchsspieler beim DEB 

Die Vorbereitungen auf die neue Saison 2015/16 laufen beim Deutschen Eishockeybund bereits jetzt schon an. Dazu sind fünf Nachwuchsspieler des ESV Kaufbeuren zu einem Leistungstest für Kaderathleten für den 2. Mai in München von den Bundestrainern Uli Liebsch, Jim Setters und Robert Schroepfer eingeladen worden. Aus dem Jahrgang 2000 sind dies Tim Schmid, Fabian Ribnitzky und Roman Steiger. Aus dem Jahrgang 1999 Michael Fichtl und Tim Wohlgemuth. 

6-Nationen-Turnier in Salzburg 

Zusätzlich wurde Tim Wohlgemut zum internationalen 6-Nationen-Turnier vom 30. März bis 4. April in Salzburg nominiert. Neben Deutschland nehmen Norwegen, Dänemark, Schweiz, Italien und Österreich daran teil. Auf Abruf stehen noch die ESVK-Jungs Marc Krammer und Fabian Koziol bereit.

von Werner Mayr

Auch interessant

Meistgelesen

Wiederaufstieg geschafft
Wiederaufstieg geschafft
Die Besten unter sich
Die Besten unter sich
Veränderungen wagen
Veränderungen wagen
Viel Lob der anderen Teams
Viel Lob der anderen Teams

Kommentare